BayernEnergiepreise verliehen

Die Unterfränkische Überlandzentrale hat den Bayerischen Energiepreis 2018 gewonnen.
(Bildquelle: Bayern Innovativ GmbH)
Das Bayerische Wirtschaftsministerium zeichnet alle zwei Jahre herausragende Leistungen für eine effiziente Energiegewinnung und -nutzung aus. Der Bayerische Energiepreis 2018 wurde gestern (15. November 2018) vom neuen Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verliehen. Ausgezeichnet wurde die Unterfränkische Überlandzentrale (ÜZ Mainfranken) für das Projekt „ÜZ – Erneuerbarer Energie einen Wert geben“. An das Netz der Energiegenossenschaft sind über 6.350 Anlagen angeschlossen, die Strom aus erneuerbaren Energien produzieren. Gemeinsam mit Kommunen entwickelt die ÜZ Mainfranken die wärmetechnische Erschließung von Neubaugebieten, die Nutzung der oberflächennahen Geothermie mit Erdsonden und den Einsatz von Wärmepumpen mit kombinierten Speichern. Das Gesamtkonzept verbindet Strom und Wärme und vermeidet, zu viel Strom zu produzieren. Dazu stellt die ÜZ Mainfranken die Wärmequelle schlüsselfertig bereit. Minister Aiwanger erklärte: „Die Energiewende gelingt nur durch eine effiziente Energieverwendung. Wir brauchen neue Ideen, wie wir die Energienutzung intelligent steuern. Wettbewerbe wie der Bayerische Energiepreis fördern die Entwicklung der Technologien, die wir dafür brauchen.“
Weitere Auszeichnungen gingen unter anderem an den Netzbetreiber LEW Verteilnetz aus Augsburg für das Projekt „LINDA – Lokale Inselnetzversorgung und beschleunigter Netzwiederaufbau mit dezentralen Erzeugungsanlagen bei großflächigen Stromausfällen“. Die Stadtwerke Haßfurt erhielten gemeinsam mit Greenpeace Energy einen Preis für das Projekt „Power-to-Gas im Praxisbetrieb“(wir berichteten). Die Preise in den Kategorien kommunale Energiekonzepte und kommunales Energie-Management gingen an den Landkreis Berchtesgadener Land und das Hochbauamt der Stadt Nürnberg.
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