Abfallkraftwerk RZR HertenEnergiezentrale in Betrieb

Die neue Energiezentrale III am RZR Herten liefert umweltfreundlichen Strom und Fernwärme aus Abfall.
v.l.: Stephan Kaiser, Geschäftsführer AGR; Roland Mitschke, Aufsichtsratsvorsitzender AGR; Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister Herne; Sonja Beekmann, Duale Studentin AGR; Thorsten Rattmann, Geschäftsführer Hertener Stadtwerke; Joachim Ronge, Vorsitzender d
(Bildquelle: AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH)

Die neue Energiezentrale III am RZR Herten liefert umweltfreundlichen Strom und Fernwärme aus Abfall.
v.l.: Stephan Kaiser, Geschäftsführer AGR; Roland Mitschke, Aufsichtsratsvorsitzender AGR; Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister Herne; Sonja Beekmann, Duale Studentin AGR; Thorsten Rattmann, Geschäftsführer Hertener Stadtwerke; Joachim Ronge, Vorsitzender d
(Bildquelle: AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH)
Über 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie der Abfall- und Energiebranche feierten am vergangenen Donnerstag (6. Dezember 2018) die Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale am Abfallkraftwerk RZR in Herten. Ab Januar wird von hier aus klimafreundliche Fernwärme für umgerechnet 25.000 Haushalte in die Fernwärmeschiene Ruhr der STEAG fließen. Nachdem die beteiligten Unternehmen AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet, Hertener Stadtwerke, STEAG Fernwärme und Uniper Wärme im Dezember 2016 die Verträge für die Fernwärmelieferung unterzeichnet hatten (wir berichteten), konnte die Realisierung des Großprojekts nun bei einer symbolischen Inbetriebnahme in Herten gefeiert werden.
Die Bauzeit der Energiezentrale betrug rund zwei Jahre. Für Turbinen, Pumpen, Heizkondensatoren, Dampfumformstationen sowie Leit- und Elektrotechnik und weitere Bauteile wurden nach Angaben von STEAG zusammen mit dem Gebäude über 20 Millionen Euro investiert. Pro Jahr könnten bis zu 600 Gigawattstunden Wärme ins Netz eingespeist werden. Nur durch den Weiterverkauf der Fernwärme aus dem RZR durch STEAG Fernwärme an Uniper Wärme sei eine derart umfangreiche Wärmeauskopplung möglich. Joachim Ronge, Vorsitzender der Geschäftsführung der AGR, betonte: „Die Fernwärme-Auskopplung in dieser Dimension ist ökologisch sinnvoll, nachhaltig und wirtschaftlich. Über die Daseinsvorsorge ‚Abfallentsorgung‘ entsteht nicht nur Strom, sondern auch klimafreundliche Wärme.“
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