StromerzeugungErneuerbare als tragende Säule

Laut Fraunhofer-Institut ISE ist die Stromerzeugung in Deutschland so CO2-arm wie nie zuvor.
(Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE)
Die Stromerzeugung in Deutschland war im Jahr 2024 so klimafreundlich wie nie zuvor. Nach einer aktuellen Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung bei 62,7 Prozent. Die Solarstromproduktion erreichte mit gut 72,2 Terawattstunden (TWh) einen neuen Höchstwert.
Auch die Windenergie bleibt eine tragende Säule der Energiewende. Mit über 136 TWh trug sie rund 33 Prozent zur Stromerzeugung bei. Während die Windstromerzeugung an Land leicht rückläufig war (110,7 TWh gegenüber 115,3 TWh im Jahr 2023), legte die Offshore-Windenergie zu. Hier wurden 25,7 TWh erzeugt, was über dem Vorjahreswert von 23,5 TWh liegt.
Neben Wind und Sonne trugen auch Wasserkraft und Biomasse zur Stromerzeugung bei. Die Wasserkraft lag mit 21,7 TWh leicht über dem Vorjahr (19,7 TWh), die Biomasse blieb mit 36 TWh stabil. Insgesamt wurden 275,2 TWh aus erneuerbaren Quellen erzeugt, was einer Steigerung von 4,4 Prozent entspricht.
Die Kohleverstromung ist nach der Fraunhofer-Auswertung weiter zurückgegangen. Die Erzeugung aus Braunkohle sank um 8,4 Prozent auf 71,1 TWh, die aus Steinkohle sogar um 27,6 Prozent auf 24,2 TWh. Die Emissionen aus der Stromerzeugung haben sich seit 2014 halbiert. Laut Fraunhofer-Institut ist die Stromerzeugung in Deutschland so CO2-arm wie nie zuvor.
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