Donnerstag, 5. Februar 2026

BerlinGasag klagt gegen Konzessionsvergabe

[19.06.2014] Bei der Vergabe der Gaskonzessionen der Stadt Berlin ist nicht alles regelgerecht abgelaufen, meint Gasag-Vorstandsvorsitzender Stefan Grützmacher. Das Unternehmen will nun Klage gegen das Land Berlin erheben.
Aufgrund der Vergabe der Gaskonzession will das Unternehmen Gasag gegen die Stadt Berlin klagen.

Aufgrund der Vergabe der Gaskonzession will das Unternehmen Gasag gegen die Stadt Berlin klagen.

(Bildquelle: Gasag)

Das Unternehmen Gasag will noch in dieser Woche eine Klage gegen das Land Berlin einreichen. Der Grund: Beim Wettstreit um die Vergabe der Gaskonzessionen der Stadt Berlin hatte Mitbewerber Berlin Energie den Zuschlag erhalten (19019+wir berichteten). Dabei sei allerdings nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der Gasag: „Wenn der Senat als Bewerber in der Punktewertung des Senats hauchdünn vor dem erfahrensten und technisch stärksten Anbieter liegt, dann muss man nachprüfen, ob es dabei wirklich korrekt und diskriminierungsfrei zugegangen ist. Glücklicherweise ist man solchen Entscheidungen nicht wehrlos ausgeliefert.“ Die Klage sei aktienrechtlich zum Schutz des Unternehmens und insbesondere zum Schutz von über 600 Arbeitsplätzen geboten, die im Falle einer Umsetzung der Entscheidung des Finanzsenators auf dem Spiel stünden. Grützmacher bedaure, dass dieser Schritt nötig geworden sei und in Folge des Rechtsstreits womöglich ein jahrelanger Stillstand für alle Beteiligten die Folge sei. Die Einreichung der Klage schließe eine spätere Einigung aber nicht prinzipiell aus.





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