Bad BlankenburgGaskonzession geht erneut an TEAG
Die thüringische Stadt Bad Blankenburg hat jetzt die Erdgaskonzession bis in das Jahr 2037 erneut an das Unternehmen Thüringer Energie (TEAG) vergeben. Bürgermeister Frank Persike (Die Linke) und TEAG-Vorstandsmitglied Andreas Roß haben den neuen Konzessionsvertrag Gas unterzeichnet. Wie TEAG mitteilt, ist der kommunale Energiedienstleister mit seiner Netztochter TEN Thüringer Energienetze damit auch künftig für Betrieb, Wartung und Instandhaltung des Gasnetzes im Stadtgebiet Bad Blankenburg verantwortlich. TEAG-Vorstandsmitglied Roß sagte zur feierlichen Vertragsunterzeichnung: „Mit dieser Entscheidung der Stadträte zur Vergabe der Gas-Konzession kann unsere effiziente Netzstruktur im Gasnetz hier in der Region nun ohne Einschnitte und Zerstückelung weiterbestehen. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass Bad Blankenburg auch seine Stromkonzession an die TEAG vergeben hat. Das bewirkt weitere Effizienzgewinne für alle Seiten.“
Allein in den vergangenen fünf Jahren sind rund 850.000 Euro in Bad Blankenburg in die Instandhaltung und den Ausbau des Gasnetzes geflossen, informiert TEAG. Insgesamt habe man das Gasnetz von Bad Blankenburg und Watzdorf seit 1991 für zwei Millionen Euro ausgebaut. Unter anderem seien in diesem Zeitraum rund 25 Kilometer Mittel- und Niederdruckleitungen neu verlegt, fünf Ortsnetzstationen Gas und über 860 neue Hausanschlüsse installiert worden. Im Jahr 2017 werde aller Voraussicht nach ein Investitionsbudget von 210.000 Euro im Gas- und Stromnetz der Fröbelstadt verbaut. Dabei würden fast immer Leerrohre für Glasfaserleitungen oder Straßenbeleuchtungskabel mitverlegt. Diese koordinierte Bauweise senke nicht nur die Kosten, sondern reduziere auch die Belastung der Anwohner bei zukünftigen Bauprojekten.
Weiterhin werden in Bad Blankenburg von TEN im Rahmen des thüringenweiten Gasnetzverdichtungsprogramms Erdgashausanschlüsse zum Sonderpreis von 999 Euro angeboten. Dieses Programm war von TEN als Netzbetreiber im Jahr 2014 als Infrastrukturprojekt für bisher nicht mit Erdgas versorgte Kommunen gestartet worden. Der Preis sei üblicherweise mehr als doppelt so hoch.
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