Freitag, 18. September 2026

WilkenMehr Nachhaltigkeit, weniger CO2

[17.04.2024] Die Wilken Software Group hat ihren Nachhaltigkeitsbericht für 2023 erstellt.

Eine im Vergleich zum Vorjahr um fast 1.200 Tonnen CO2 reduzierte Treibhausgasbilanz sowie die konsequente Förderung von Elektromobilität, unter anderem durch die Anschaffung von elektrischen Dienstwagen und die Bezuschussung privater Wallboxen – diese und viele weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen lassen sich im neuen Nachhaltigkeitsbericht der Wilken Software Group nachlesen.
Das Ulmer Software-Unternehmen legt demnach, wie schon in den Jahren zuvor, höchsten Wert auf Klimaschutz und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Sämtliche Maßnahmen sind dabei ein Teil der Transformation der Wilken Software Group zu einem nachhaltig stabilen Tech-Unternehmen. Das Thema Nachhaltigkeit erstreckt sich jedoch auch auf die Kunden von Wilken, wie Energieversorger und Krankenkassen, die als tragende Säulen der Gesellschaft fungieren.
„Wir stellen Software, Dienstleistungen und Expertise bereit, um Unternehmen und Organisationen zu befähigen, nachhaltig und effektiv unter den anspruchsvollen Rahmenbedingungen unserer Zeit zu wachsen“, so Wilken-CEO Dominik Schwärzel.
Am Standort Greven in Nordrhein-Westfalen wird beispielsweise besonderer Fokus auf einen nachhaltigen Neubau in Holzbauweise gelegt, dessen Spatenstich im September gefeiert wurde und der mit Photovoltaik, Wärmepumpen und Co. hochgradig energieeffizient sein wird (wie berichteten). Bezüglich der Mitarbeiterzufriedenheit wurden ebenfalls zusätzliche Initiativen gestartet: Neben weiteren Angeboten für das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie der Um- beziehungsweise Neugestaltung von Arbeitsbereichen und -plätzen liegt der Schwerpunkt hier auf der Stärkung der Feedback- und Entwicklungskultur im Haus.
„Wir laden alle unsere Mitarbeitenden dazu ein, einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit bei Wilken zu leisten und sich einzubringen – sei es durch innovative Ideen, effiziente Prozesse oder soziale Verantwortung. Gemeinsam können wir so eine Zukunft gestalten, in der unser Unternehmen nicht nur wächst, sondern auch Gutes bewirkt“, erläutert Schwärzel. Dass diese Herangehensweise messbare Erfolge liefert, zeigt sich beispielhaft an einigen Kennzahlen. Während der Emissionsausstoß drastisch auf unter 1.900 Tonnen CO2 gesenkt werden konnte und bis 2030 um weitere 50 Prozent reduziert werden soll, konnte die Anzahl der Elektrofahrzeuge im Fuhrpark um 25 Prozent erhöht werden und umfasst mittlerweile 21 E-Autos, Tendenz steigend.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Klimaschutz

European Energy Award: Fünf NRW-Kommunen für Klimaschutz ausgezeichnet

[16.09.2026] Dülmen, Minden, Wuppertal, Greven und Warendorf sind mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden unter anderem Projekte in den Bereichen Wärmeversorgung, Photovoltaik, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. mehr...

Leipzig: Flächenkonzept für erneuerbare Energien vorgelegt

[08.09.2026] Leipzig hat ein Flächenkonzept für erneuerbare Energien erarbeitet. Rund zwei Prozent des Stadtgebiets kommen demnach potenziell für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen infrage. Eine wichtige Rolle sollen Photovoltaikanlagen auf Dächern spielen. mehr...

Stadtwerke Osnabrück: Nachhaltigkeitsbericht erstellt

[07.09.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben ihren ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht nach CSRD-Logik digital erstellt. Eine PowerApp und ein Power-BI-Dashboard bündeln dafür Nachhaltigkeits- und Emissionsdaten und sollen die Transformation steuerbar machen. mehr...

bericht

Nachhaltige Wirtschaftsflächen: Vom Standort zur passenden Strategie

[02.09.2026] Eine Typologie mit sechs Kategorien zeigt, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu Gewerbe- und Industriegebieten passen. Die Systematik soll Kommunen helfen, Flächennutzung, Klimaanpassung, Energie und Mobilität schon früh standortgerecht zu planen. mehr...

Braunschweig: Projekt als Klima-Leuchtturm ausgezeichnet

[31.08.2026] Braunschweig erhält für das Beteiligungsprojekt COABS erneut den Preis „Klima-Leuchtturm“. Das Projekt entwickelte mit Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft konkrete Bausteine für die kommunale Klimaanpassung. mehr...

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: Elf Kommunen erhalten Auszeichnung

[27.08.2026] Elf Kommunen sind beim Wettbewerb „Klima kommunal“ 2026 für Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ausgezeichnet worden. Darunter finden sich auch Vorhaben mit Bezug zu Energieversorgung, Wärme und kommunalen Liegenschaften. mehr...

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Stuttgarter Rathauses mit Blick über die Innenstadt. Am Horizont ist der Stuttgarter Fernsehturm erkennbar.
bericht

Stuttgart: Klimaziele nicht erreichbar

[17.08.2026] Stuttgart hat seine Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. Für das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, reicht das bisherige Tempo jedoch nicht aus. Das geht aus dem neuen Bericht zur Gesamtstädtischen Klimastrategie hervor. Besonders kritisch bewertet die Stadt die Entwicklung im Wärmesektor. mehr...

Energie-Kommune: Tangerhütte setzt auf Erneuerbaren-Mix

[11.08.2026] In Tangerhütte sind bereits Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 261 Megawatt installiert. Es sind weitere Wind- und Solarprojekte geplant. Zugleich arbeitet die Stadt an einer nachhaltigen Wärmeversorgung und setzt auf einen großen neuen Batteriespeicher. mehr...

Nürnberg: Maßnahmen zur Klimaneutralität bis 2035 vorgestellt

[05.08.2026] Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg baut ihre Eigenenergieerzeugung und Energieeffizienz aus, um bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein Sachstandsbericht zeigt, welche technischen Maßnahmen bereits wirken und welche Projekte als Nächstes folgen. mehr...

Westmittelfranken: Vier Kreise legen Energienutzungspläne vor

[03.08.2026] Vier Landkreise in Westmittelfranken haben digitale Energienutzungspläne bis 2040 vorgestellt. Die Analysen zeigen, warum für die Energiewende künftig nicht mehr Jahresbilanzen, sondern das zeitliche Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netzen und Speichern entscheidend ist. mehr...

bericht

Baden-Württemberg: Klima-Impulse aus dem Süden

[23.07.2026] Vier Kommunen in Baden-Württemberg haben sich auf den Weg gemacht, Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen – fünf Jahre früher als vorgeschrieben. Sie verfolgen bewusst unterschiedliche Schwerpunkte. Viele Ansätze lassen sich auf andere Kommunen übertragen. mehr...

Tübingen: Stadt will Klimaschutzprogramm fortsetzen

[23.07.2026] Tübingen hat sein Klimaschutzprogramm bis 2030 fortgeschrieben und den Ausbau der Wärme- und Energie-Infrastruktur bekräftigt. Der Gemeinderat hält trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Ziel der Klimaneutralität fest und setzt dabei auf umfangreiche Investitionen von Stadt und Stadtwerken. mehr...

Görlitz: 2030 grenzüberschreitend klimaneutral

[13.07.2026] Görlitz will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Daraus ist ein langfristiger Umbau der Energieversorgung, der Stadtentwicklung und der Zusammenarbeit entstanden. Die Stadt arbeitet mit Partnern aus Deutschland und Polen zusammen. Für ihr Engagement wurde die Kommune von der Agentur für Erneuerbare Energien als „Energie-Kommune des Monats Juli 2026” ausgezeichnet. mehr...

Hamburg: CO2-Bilanz vorgelegt

[08.07.2026] Hamburg hat erstmals eine CO2-Schätzbilanz bereits sechs Monate nach Ende des Bilanzjahres vorgelegt. Die vorläufigen Daten zeigen für 2025 einen Anstieg der Emissionen und sollen die Steuerung der Klimapolitik deutlich beschleunigen. mehr...

Bremen: Schornstein macht Platz für Neues

[08.07.2026] Auf dem Kraftwerksgelände der swb im Bremer Hafen beginnt der Rückbau der Schornsteine der ehemaligen Steinkohleblöcke 5 und 6. Mit dem Abriss verschwindet nicht nur das höchste Bauwerk Bremens, sondern es entstehen auch Flächen für den weiteren Umbau des Energiestandorts. mehr...