BadenovaMehr Umsatz, weniger Gewinn

Badenova-Finanzvorstand Maik Wassmer: „Wir müssen uns weiter verändern und dabei stets das Ziel Energiewende sowie unsere Wirtschaftlichkeit im Auge behalten.“
(Bildquelle: Badenova)
Im Jahr 2013 hat der Freiburger Versorger Badenova einen Bilanzgewinn von 52,2 Millionen Euro erwirtschaftet, über 3,4 Millionen weniger als im Vorjahr. Badenova-Finanzvorstand Maik Wassmer begründet den Rückgang mit dem strategischen Umbau des Unternehmens zum ökologisch orientierten Energie- und Umweltdienstleister. Investitionen in die Windenergie, den kommunalen Klimaschutz oder neue Produkte für Privatkunden trügen nicht unmittelbar zum Ergebnis bei. Gestiegen ist hingegen der Umsatz der Unternehmensgruppe: von 697 Millionen Euro im Jahr 2012 auf nun fast 795 Millionen Euro. Den Erdgasabsatz konnte Badenova um knapp über fünf Prozent auf 8.313 Millionen Kilowattstunden (kWh) steigern, beim Stromvertrieb wurde sogar ein Plus von fast 29 Prozent erzielt (2.381 Millionen kWh, Vorjahr: 1.850 kWh). Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen zudem namhafte Ökostrom-Kunden gewonnen, wie Puma oder Microsoft. „Die Herausforderungen in 2014 und in den nächsten Jahren sind enorm. Auf den bisher erreichten Verbesserungen auf der Effizienzebene können wir uns nicht ausruhen. Im Gegenteil: Wir müssen uns weiter verändern und dabei stets das Ziel Energiewende sowie unsere Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. Das ist unter den heutigen Rahmenbedingungen eine Mammutaufgabe“, bilanziert Badenova-Vorstand Maik Wassmer die aktuellen Aufgaben des Unternehmens.
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