Stadtwerke HeidelbergMVV vermarktet Regelenergie

MVV Energie wird künftig Regelenergie der Stadtwerke Heidelberg vermarkten.
Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand von MVV Energie (l.) und Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie.
(Bildquelle: Stadtwerke Heidelberg GmbH)
Der Strom aus dem Mitte April in Betrieb genommenen Holzheizkraftwerk der Stadtwerke Heidelberg (18676+wir berichteten) wird jetzt durch MVV Energie als Regelenergie in einem gemeinsamen Pool vermarktet. Das Kraftwerk ist laut den Stadtwerken sehr flexibel und kann Strom nach Bedarf liefern – eine wichtige Eigenschaft, Strom aus wetterabhängigen erneuerbaren Energien besser in die Energiesysteme integrieren zu können. Dieses Potenzial für die Stabilisierung der Stromnetze zu nutzen sei Ziel und Aufgabe der neuen Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und Energieversorger MVV Energie. „Die Partnerschaft mit MVV Energie hat sich schon bei der Planung des Holzheizkraftwerks und bei der Brennstoffbelieferung bestens bewährt“, erklärt Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie. „Wir freuen uns, die regionale Kooperation nun auch beim Einsatz des Kraftwerks fortsetzen zu können. Neben dem Holzheizkraftwerk werden wir auch die aktuell gebauten Biomethan-Blockheizkraftwerke in die Zusammenarbeit aufnehmen.“ Neben der konkreten Zusammenarbeit bei der Vermarktung der Regelenergie arbeiten die beiden Unternehmen derzeit intensiv daran, die Fernwärme voranzubringen, heißt es in der Meldung. Dabei werde auch die Wärmelieferung aus dem Großkraftwerk Mannheim nach Heidelberg auf eine neue, zukunftsgerichtete Basis gestellt. Die vertraglichen Eckpunkte für das Jahr 2017 konnten miteinander fixiert werden, für die Jahre ab 2018 seien sie aktuell in der Abstimmung. Oberstes Ziel ist laut den Stadtwerken, die Fernwärme möglichst vielen Haushalten als ein wirtschaftlich attraktives Produkt und als wichtiger Baustein für den Klimaschutz zugänglich zu machen. Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand von MVV Energie: „Der Ausbau der Fernwärme ist für beide Unternehmen ein zentrales strategisches Ziel. Wir versuchen weitere Partner in der Region dafür zu gewinnen.“
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