Donnerstag, 26. Februar 2026

RuhrgebietPakt für Klimaschutz

[04.07.2013] Mit einem Klimabündnis wollen Gelsenkirchen und Herten ihre Zusammenarbeit im Bereich von Klimaschutz und integrierter Stadtentwicklung intensivieren.

Herten und Gelsenkirchen haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass Städte auch in Sachen Klimaschutz gut zusammenarbeiten können. Diese interkommunale Kooperation im Ruhrgebiet soll nun ausgebaut werden. Hertens Bürgermeister Uli Paetzel (SPD) und der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski (SPD), gaben jetzt die Gründung des Vereins Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten bekannt. „Mit dem Projekt wird die Zusammenarbeit unserer beiden Städte im Bereich von Klimaschutz und integrierter Stadtentwicklung um einen wichtigen Baustein ergänzt“, so Paetzel und Baranowski. Der Verein greife die Idee einer gemeinnützigen Struktur auf, an der sich Unternehmen und Bürger beider Städte beteiligen können. Babette Nieder, Beauftragte des Bürgermeisters für Energie und Innovation bei der Stadt Herten, und Armin Hardes, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen, sehen die Zusammenarbeit der beiden Städte als „ein innovatives Instrument zur unbürokratischen Umsetzung der Klimaschutzkonzepte beider Städte“.
Nach Angaben beider Klimapartner bildet der Verein Solarstadt Gelsenkirchen die Basis für das neue Bündnis. Einige Mitglieder, etwa die Volksbank Ruhr Mitte, die Handwerkskammer Münster oder die Westfälische Hochschule, seien bereits heute auf dem Gebiet beider Städte aktiv. Zudem hätten verschiedene Unternehmen aus Herten schon signalisiert, dass sie dem Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten beitreten wollen. Erste gemeinsame Projekte des Klimabündnisses stehen bereits fest: Ein Wettbewerb „Zukunft des Zechenhauses“ sowie eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Volkshochschulen Gelsenkirchen und Herten zum Thema Klimaschutz.





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