Freitag, 7. August 2026

OldenburgProjekt zum Energy-Sharing gestartet

[06.03.2025] Mit einer Auftaktveranstaltung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg ist das Projekt „Metropolregion Nordwest für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften“ gestartet. Ziel ist es, Konzepte für die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien zu entwickeln und die Region auf kommende gesetzliche Änderungen vorzubereiten.

Vergangene Woche hat die Auftaktveranstaltung des Projekts „Metropolregion Nordwest für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften“ im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg stattgefunden.

(Bildquelle: Stadt Oldenburg)

Mit einer Auftaktveranstaltung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) ist das Projekt „Metropolregion Nordwest für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften“ gestartet. Wie die Stadt Oldenburg mitteilt, diskutierten am 27. Februar rund 50 Fachleute aus Forschung, Handwerk, Industrie und kommunalen Einrichtungen über Geschäftsmodelle zur gemeinschaftlichen Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel ist es, lokal erzeugten Strom effizient vor Ort zu nutzen und zu teilen – sowohl in Wohnquartieren als auch in Gewerbe, Industrie und Lade-Infrastruktur.

Initiatorin des Projekts ist die Wirtschaftsförderung Oldenburg, die Leitung übernimmt der Oldenburger Energiecluster OLEC. Mit der fachlichen Bearbeitung wurde ein Konsortium aus den Unternehmen Lintas Green Energy, EERA Consulting und der oldenburger energie genossenschaft (olegeno) betraut.

In interaktiven Workshops entwickelten die Teilnehmenden erste Konzeptideen und knüpften Netzwerke. „Die positive Resonanz zeigt, wie groß das Interesse an praxisnahen Lösungen für Energy-Sharing ist“, betonten die Veranstalter. In den kommenden Monaten sollen fünf Stakeholder-Workshops die Konzepte weiter ausarbeiten. Eine Netzwerkveranstaltung im Herbst 2025 wird die Fortschritte präsentieren.

Das Projekt läuft bis Anfang 2026 und wird mit rund 149.000 Euro aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen finanziert. In Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg sollen Handlungsempfehlungen entstehen, um die Region auf gesetzliche Änderungen vorzubereiten und Energy-Sharing-Modelle langfristig zu verankern.





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