Stadtwerke BonnRichtige Strategie zur Dekarbonisierung
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) hat die Strategien der Stadtwerke Bonn (SWB) überprüft, mit denen sie bis zum Jahr 2035 CO2-neutral werden wollen. Wie die Stadt Bonn mitteilt, hat ASEW die Strategie jetzt als richtig bewertet. Damit gehörten die SWB zu 17 von 58 Stadtwerken, die 2022 die Kriterien der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz erfüllt haben.
Susanne Rems, Leiterin des Programms CO2-Neutralität der Stadtwerke Bonn und Fachbereichsleiterin Konzernstrategie/Konzernentwicklung, erläutert. „Mit unserer Dekarbonisierungsstrategie zeichnen wir den Weg auf, den wir willens zu gehen sind. Die Strategie ist natürlich für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar.“ Angaben der Stadt Bonn zufolge hat der Konzern hierfür eine Website erstellt, auf der sich Interessierte rund ums Thema transparent informieren können.
Der erste Grundstein für die Strategie sei bereits im Jahr 2019 gelegt worden. Mit der Treibhausgasbilanz hätten die Stadtwerke einen Status quo der eigenen Treibhausgas-Emissionen erhoben. Von diesem ausgehend weise die Dekarbonisierungsstrategie den Weg über immer weniger Emissionen zur Treibhausgas-Neutralität. „Die Strategie haben wir nach nachvollziehbaren Kriterien aufgestellt. Dass diese eingehalten wurden, hat die ASEW nun geprüft und bestätigt“, sagt Rems.
Der Anteil der Stadtwerke Bonn an den deutschen Treibhausgas-Gesamtemissionen von rund 760 Millionen Tonnen habe im Jahr 2021 bei 0,33 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten gelegen. Ziel der Dekarbonisierungsstrategie sei es, die eigenen Leistungen bis spätestens zum Jahr 2035 CO2-neutral zu erbringen, also nicht mehr Kohlenstoffdioxid zu erzeugen, als an anderer Stelle kompensiert werden kann. Das heiße, alle vermeidbaren Treibhausgas-Emissionen würden nach und nach komplett heruntergefahren.
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