Stadtwerke SchweinfurtRückenwind für neues Geschäftsfeld

Stadtwerke Schweinfurt sind auf dem Weg zum eigenen Windpark.
(Bildquelle: Stadtwerke Schweinfurt GmbH)
Das Projekt Windpark Waldsachsen der Stadtwerke Schweinfurt nimmt Gestalt an. Nach der Gründung der Tochtergesellschaft Mainfranken Regenerativ vor rund einem Jahr folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zum eigenen Windpark. Wie der kommunale Versorger jetzt mitteilt, erwarb die Stadtwerke-Tochtergesellschaft vor wenigen Tagen offiziell die Windpark Waldsachsen Betriebs GmbH & Co. KG. Das Unternehmen will drei Windkraftanlagen bauen und betreiben. Die erwartete Produktion von rund 15 Millionen Kilowattstunden im Jahr soll direkt in das Stromnetz der Stadtwerke Schweinfurt eingespeist werden. Rein rechnerisch entspricht dies in etwa dem Verbrauch von 4.000 Drei-Personen-Haushalten. Nach Inbetriebnahme der Windkraftanlagen soll außerdem ein Konzept erarbeitet werden, das es Bürgern ermöglicht, am Projekt zu partizipieren. Thomas Stepputat, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt, sagte: „Dieses Projekt stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Stadtwerke Schweinfurt hin zu einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmen dar.“ Für das Unternehmen stelle das Vorhaben nicht nur ein Investment dar, sondern lege die Grundlage für den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Dazu soll neben dem Aufbau weiterer Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien auch deren Betriebsführung gehören. Die Aktivitäten der Stadtwerke im Feld der erneuerbaren Energien würden künftig alle unter dem Dach der Mainfranken Regenerativ gebündelt, zu der mittelfristig weitere externe Partner hinzukommen sollen.
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