Sulinger LandRWE übernimmt Stromverteilnetze
Die Verhandlungen zum Übergang der Stromverteilnetze im Sulinger Land in Niedersachsen sind abgeschlossen. Die Unternehmen Avacon als bisheriger und RWE Deutschland als zukünftiger Eigentümer haben sich auf einen Kaufpreis für die Stromnetze und die Modalitäten zur Entflechtung der Netze geeinigt. Wie RWE mitteilt, wurden die Verträge zum Netzübergang bereits Ende November 2013 unterzeichnet. Sie sehen vor, dass RWE zum 1. Januar 2015 die Stromnetze übernimmt.
Mit dem Betrieb des Stromnetzes beauftragt RWE Deutschland ihre 100-prozentige Tochter, die Westnetz GmbH. Laut RWE muss das Netz an manchen Stellen umgebaut werden, um es vom Avacon-Netz zu trennen. Walter Roppes, Leiter Region Weser-Ems der Westnetz kündigte an, eine Umspannanlage im nördlichen Bereich des Sulinger Landes errichten zu wollen. Mit dem Bau soll in den kommenden Monaten begonnen werden. „Ergänzend werden rund 40 Kilometer neue Stromkabel in die Erde gelegt. Mit den geplanten Investitionen, die einen Umfang von rund zehn Millionen Euro haben werden, leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung und zum Gelingen der Energiewende im Sulinger Land“, so Roppes weiter.
Die Region Sulinger Land mit ihren 18 Städten und Gemeinden hat sich für den Wechsel des Strom- und Gasnetzbetreibers entschieden. Seit Januar 2013 ist RWE Deutschland neuer Konzessionsnehmer in der Stadt Sulingen und in den Gemeinden Affinghausen, Ehrenburg, Neuenkirchen, Scholen, Schwaförden, Sudwalde, Bahrenborstel, Freistatt, Kirchdorf, Varrel, Wehrbleck, Borstel, Maasen, Mellinghausen, Staffhorst sowie in den Flecken Barenburg und Siedenburg.
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