Projekt SW.DeveloperTools und Wissen für Stadtwerke

Im Projekt SW.Developer sind Entscheidungshilfen und ein Nachschlagewerk zu Technologiedaten rund um die Energiewende entstanden.
(Bildquelle: Shutterstock/Composing Fraunhofer UMSICHT)
Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT hat gemeinsam mit den Stadtwerken Düsseldorf das Projekt SW.Developer durchgeführt. Ziel war es, Stadtwerke bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftsstrategien im Zuge der Energiewende zu unterstützen, so das Fraunhofer-Institut. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und hat mehrere praktische Werkzeuge hervorgebracht: eine Sammlung von Technologiebeschreibungen, ein Tool zur Bewertung von Energieversorgungslösungen sowie ein Online-Veranstaltungsformat.
„Unser zukünftiges Energiesystem wird durch eine starke Dezentralität bei gleichzeitig hoher Komplexität und Dynamik geprägt sein. In diesem Umfeld müssen sich auch Stadtwerke neu ausrichten“, erklärt Jana Schneeloch von Fraunhofer UMSICHT. Florian Winkler von den Stadtwerken Düsseldorf ergänzt: „Häufig fehlt den Stadtwerken der Überblick über Themen, die bisher nicht direkt mit den bisherigen Geschäftsfeldern verbunden waren.“ Für fundierte Analysen und Weiterentwicklungen fehle es oft an Ressourcen und geeigneten Werkzeugen.
Das Projekt hat drei wesentliche Werkzeuge entwickelt:
• Das SW.Wiki ist ein frei verfügbares Nachschlagewerk mit 120 Steckbriefen zu Technologien, Energieversorgungskonzepten und Fördermitteln. Durch Verlinkung können verschiedene Lösungsansätze recherchiert und verglichen werden.
• Das Bewertungstool SW.evaluator ermöglicht die Analyse einzelner Technologiekonzepte und Portfolios. Konzepte zur Strom- und Wärmeversorgung sowie zur Integration von E-Mobilität in Gebäuden und Quartieren werden kostenoptimiert und hinsichtlich ihrer CO2-Emissionen bewertet.
• Die Veranstaltungsreihe SW.aktiv bietet Stadtwerken die Möglichkeit, sich zu Themen wie Wasserstoff, Digitalisierung und Infrastruktur auszutauschen.
Die Ergebnisse des Projekts sind im Abschlussbericht veröffentlicht und das Folgeprojekt ist bereits gestartet. Es soll Stadtwerke in den Bereichen Dekarbonisierung und Digitalisierung weiter unterstützen.
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