NürnbergVollelektrisch ins Jenseits

Umweltreferentin Britta Walthelm übergibt im Rathausinnenhof den ersten vollelektrischen Bestattungswagen an die beiden zukünftigen Fahrer des Bestattungsinstituts der Stadt Nürnberg.
(Bildquelle: Christine Dierenbach / Stadt Nürnberg)
Zum Jahresbeginn 2024 hat die Stadt Nürnberg als erste Kommune in Bayern einen vollelektrisch angetriebenen Bestattungswagen in Betrieb genommen. Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, markiert das Fahrzeug, ein Mercedes Benz EQV 300, den Beginn einer schrittweisen Umstellung des gesamten Fuhrparks des Städtischen Bestattungsdiensts auf Elektrofahrzeuge.
Mit der Einführung des ersten E-Bestattungswagens trage der Städtische Bestattungsdienst aktiv zur Klimaneutralität der Stadtverwaltung bei. Der Fuhrpark des Diensts bestehe derzeit aus fünf Bestattungsfahrzeugen, von denen nach einer erfolgreichen Testphase alle auf vollelektrischen Antrieb umgestellt werden sollen.
Das erworbene Bestattungsfahrzeug, mit einer Motorleistung von 150 Kilowatt (204 PS), biete eine elektrische Reichweite von 356 Kilometern nach WLTP. Der kombinierte Stromverbrauch betrage 28,1 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Mit der Fähigkeit, bis zu zwei Särge zu transportieren, werde das Fahrzeug zunächst im Stadtgebiet eingesetzt und könne je nach tatsächlicher Reichweite auch für Fahrten ins Umland genutzt werden.
Die Testphase ermögliche es, die gesammelten Erfahrungen in zukünftige Beschaffungsentscheidungen einfließen zu lassen. Die Ausschreibung für das erste E-Bestattungsfahrzeug sei bereits im Jahr 2022 eingeleitet eingeleitet, und das Investitionsvolumen von insgesamt 98.000 Euro werde über einen dreijährigen Leasing-Vertrag finanziert.
Die Firma Gulhan, Vermieterin des Garagen- und Lagergebäudes, unterstütze die Pläne für nachhaltige Mobilität, indem sie gemeinsam mit der Stadt Nürnberg die Lade-Infrastruktur am angemieteten Gebäude in der Breslauer Straße 233 bereitstellt.
Die Stadt Nürnberg verfolgt eigenen Auskünften zufolge seit Langem ehrgeizige Ziele im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz. Das Engagement spiegele sich in dem Vorhaben wider, bis spätestens bis zum Jahr 2040 gesamtstädtische Klimaneutralität zu erreichen, wobei die Stadtverwaltung bereits bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein soll.
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