Windpark Borkum IIVorentscheidung gefallen

Der Trianel Windpark Borkum soll weiter ausgebaut werden.
(Bildquelle: Trianel)
Mit einer vorläufigen Investitionsentscheidung haben sich der Oldenburger Versorger EWE und die Stadtwerke-Kooperation Trianel aus Aachen für die gemeinsame Realisierung des Trianel Windparks Borkum II entschieden. Wie beide Unternehmen mitteilen, wollen sie sich jeweils mit je 37,5 Prozent an dem Offshore-Windpark in der Nordsee beteiligen. Die endgültige Entscheidung für die Erweiterung des Windparks Borkum soll im ersten Halbjahr 2017 fallen. Ende 2019 könnte der Offshore-Windpark ans Netz gehen.
Bereits im Herbst 2015 hatten EWE und Trianel das Joint Venture Trianel Windkraftwerk Borkum II gegründet, um den kommunalen Offshore-Windpark gemeinsam zur Baureife zu bringen (wir berichteten). Mit bedingten Liefer- und Serviceverträgen etwa für die Windkraftanlagen wurden bereits erste Vorbereitungen getroffen (wir berichteten).
Die erste Ausbaustufe des Trianel Windparks Borkum mit 40 Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 200 Megawatt (MW) wurde im September 2015 in Betrieb genommen (wir berichteten). 33 Stadtwerke und regionale Energieversorger aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz sowie die Stadtwerke-Kooperation Trianel sind an dem ersten rein kommunalen Offshore-Windpark in der Nordsee beteiligt. Für die zweite Ausbaustufe mit einer Leistung von rund 200 MW rechnen die Prognosen mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 800 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
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