Mittwoch, 4. März 2026

BundesnetzagenturWindkraft mit Rekordzuschlägen

[18.09.2024] Die Bundesnetzagentur hat die aktuellen Ausschreibungsergebnisse für Windenergie an Land veröffentlicht. Mit einem Volumen von knapp drei Gigawatt wurde das jährliche Ausbauziel deutlich übertroffen. Die meisten Zuschläge gingen nach Nordrhein-Westfalen.
Das Bild zeigt einen Windpark in Nordfriesland.

Bundesnetzagentur bezuschlagt Windenergieanlagen mit einem Volumen von fast drei Gigawatt.

(Bildquelle: BWE)

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der jüngsten Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, spricht von einem Rekord: „Das Gebotsvolumen dieser Runde ist so hoch wie noch nie: Die Gebotsmenge von fast drei Gigawatt übertrifft deutlich das Volumen von 2,5 Gigawatt, das zur Erreichung des jährlichen Ausbauziels notwendig ist.“

Insgesamt wurden 239 Gebote mit einem Volumen von über 2.900 Megawatt (MW) eingereicht. Das Ausschreibungsvolumen habe bei rund 2.700 MW gelegen, am Ende seien 230 Gebote mit insgesamt 2.723 MW bezuschlagt worden. Damit war die Ausschreibung erstmals seit Februar 2022 wieder überzeichnet. Der ermittelte Gebotspreis schwankte zwischen 5,73 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 7,35 ct/kWh, wobei der durchschnittliche Zuschlagswert mit 7,33 ct/kWh fast den Höchstwert von 7,35 ct/kWh erreichte.

Den größten Anteil am Zuschlagsvolumen hatten Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen, das mit 756 MW und 84 Zuschlägen den ersten Platz belegte. Weitere große Zuschlagsvolumina gingen nach Brandenburg (385 MW, 23 Zuschläge), Schleswig-Holstein (285 MW, 24 Zuschläge), Hessen (246 MW, 8 Zuschläge) und Niedersachsen (237 MW, 24 Zuschläge). In Bayern wurden acht Standorte mit einer Gesamtleistung von 101 MW bezuschlagt. In Baden-Württemberg erhielt kein Standort einen Zuschlag.





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