BDEW/BMWiFahrplan zum intelligenten Netz

Roger Kohlmann übergibt den vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeiteten Fahrplan hin zu Smart Grids in Deutschland an Staatssekretär Stefan Kapferer.
Stefan Kapferer (l.), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Roger Kohlmann, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
(Bildquelle: Thomas Rafalzyk)

Roger Kohlmann übergibt den vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeiteten Fahrplan hin zu Smart Grids in Deutschland an Staatssekretär Stefan Kapferer.
Stefan Kapferer (l.), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Roger Kohlmann, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
(Bildquelle: Thomas Rafalzyk)
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat jetzt den Fahrplan für den Umbau des deutschen Energiesystems hin zu intelligenten Netzen bis zum Jahr 2022 (15286+wir berichteten) an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) übergeben. Wie der BDEW und das BMWi mitteilen, basiert die Roadmap auf Ergebnissen der Arbeitsgemeinschaft „Intelligente Netze und Zähler“ der BMWi-Plattform Zukunftsfähige Energienetze. „Die komplette Umstellung auf erneuerbare Energien erfordert erhebliche Anstrengungen auch beim Umbau der Verteilernetze – Wirtschaft und Politik müssen hier an einem Strang ziehen“, sagt Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. „Ich begrüße daher, dass der BDEW in seiner Roadmap maßgebliche Gedanken der Arbeitsgemeinschaft Intelligente Netze und Zähler unserer Netzplattform aufgegriffen hat.“ Noch 2013 soll ein erstes Verordnungspaket für intelligente Energienetze angestoßen werden und auf Basis der Studie im Jahr 2014 ein weiteres folgen, so Kapferer. Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, kommen in der Arbeitsgemeinschaft „Intelligente Netze“ Akteuere aus den Bereichen Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Industrie, Verbraucher- und Datenschutz sowie Vertreter von Bund und Ländern zusammen. Gutachter, die im Auftrag des BMWi in einer Studie den Um- und Ausbaubedarf für die Verteilernetze ermitteln und das Potenzial intelligenter Netztechnik bewerten, seien eng in die Arbeit eingebunden. Auch die aktuell laufende Kosten-Nutzen-Analyse für einen flächendeckenden Einsatz intelligenter Messsysteme stehe in direkter Verbindung zu der Arbeitsgemeinschaft.
http://www.bmwi.de
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