StuttgartKonzept für urbane Energiewende

Stuttgarts OB Fritz Kuhn hat den Entwurf eines Energiekonzepts für die baden-württembergische Landeshauptstadt vorgestellt.
(Bildquelle: Landeshauptstadt Stuttgart)
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) hat am Donnerstag vergangener Woche (11. Dezember 2014) den Entwurf eines Energiekonzepts für die baden-württembergische Landeshauptstadt vorgestellt. Das Papier „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ fasst die Schritte zum Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung zusammen. Laut Stadtverwaltung wurden unter der Leitung des Oberbürgermeisters Ziele definiert, bestehende Ansätze weiterentwickelt und in einem Gesamtkonzept zusammengefasst. Das vorliegende Konzept sei ein erster Entwurf, mit dem die Diskussion im Gemeinderat, den Bürgern sowie den Beteiligten in Wirtschaft und Forschung eröffnet werden soll. Kuhn wird das Konzept am heutigen Dienstag (16. Dezember 2014) im Ausschuss für Umwelt und Technik einbringen.
In dem Papier heißt es: Um die Energiewende im urbanen Raum erfolgreich zu gestalten, ist eine Umstellung der heutigen Energienutzung in drei Schritten erforderlich. In einem ersten Schritt muss der Energieverbrauch in den Bereichen Wärme und Strom reduziert werden. Weiterhin ist eine Steigerung der Energieeffizienz erforderlich. Der verbleibende Energiebedarf muss zu einem möglichst hohen Anteil von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und auf Basis erneuerbarer Energien gedeckt werden.
Matthias Hahn (SPD), Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, sagte bei der Vorstellung des Energiekonzepts: „Die Ziele der Energiewende finden auch in der städtebaulichen Entwicklung Anwendung. Durch eine zentrale Energieleitplanung mit Energiekonzepten für Stadtquartiere sollen ressourcenschonendes Bauen und Sanieren mit den Ansprüchen des urbanen Lebensumfelds vereint werden.“ Oberbürgermeister Kuhn betonte, dass die Stadtwerke Stuttgart bei der Umsetzung des Konzepts eine Schlüsselrolle spielten: „Für unsere Stadtwerke ist die Energiewende ein Riesenaufgabenfeld. Sie sind zusammen mit der Bürgerschaft der entscheidende Motor für die Umsetzung der Energiewende.“
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