Mittwoch, 4. Februar 2026

Kreis SoestAlles auf eine Karte

[24.09.2015] Online zeigt jetzt eine interaktive Karte, wo sich im Kreis Soest 9.700 Energie-und Projektstandorte befinden. Der Überblick soll das Engagement für den Klimaschutz auf einen Blick deutlich machen.
Für den Umweltschutz setzt der Kreis Soest alles auf eine Karte.

Für den Umweltschutz setzt der Kreis Soest alles auf eine Karte.

v.l.: Beate Gramckow, Energieberatung Stadt Lippstadt; Jürgen Wutschka, Leiter Regionalentwicklung Kreis Soest; Olaf Lindemeier, Abteilung IT und Organisation Kreis Soest; Frank Hockelmann, Klimaschutz-Manager Kreis Soest; Christoph Koch, Abteilung Gemein

(Bildquelle: Thomas Weinstock/Kreis Soest)

Eine interaktive Energie- und Klimaschutzkarte hat der Kreis Soest zusammen mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden ins Netz gestellt. Die enthaltenen Informationen reichen nach Angaben der nordrhein-westfälischen Kreisverwaltung von Anlagenstandorten erneuerbarer Energieträger, über Ladesäulen für Elektroautos bis hin zu vorbildhaften Projekten in den drei beteiligten Pilotkommunen. Über 9.700 Anlagen- und Projektstandorte sind auf der Karte verzeichnet, die auch auf mobilen Endgeräten lesbar ist. Maria Kroll-Fiedler von der Umweltberatung der Stadt Soest: „Die Karte dient zum einen dazu, darzustellen, wo Klimaschutzengagement vor Ort räumlich sichtbar wird. Zum anderen ermöglicht sie, sich über Best-Practice-Beispiele zum Klimaschutz zu informieren.“ Nach Angaben des Klimaschutz-Managers Frank Hockelmann, werden ab dem nächsten interkommunalen Arbeitskreis zum Klimaschutz-Management im Kreis Soest weitere Stadt- und Gemeindeverwaltungen lokale Projekte in die Karte eintragen. Mittelfristig sollen außerdem E-Bike-Lademöglichkeiten im Kreisgebiet in die Karte aufgenommen werden, wie Abteilungsleiter Jürgen Wutschka und Olaf Lindemeier berichten. Bei der Kartenerstellung haben die Abteilung Regionalentwicklung sowie das Sachgebiet GIS der Abteilung IT und Organisation des Kreises Soest eng zusammengearbeitet. Die Online-Karte erhebt laut der Meldung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll ausschließlich einen Überblick über die Energie- und Klimaschutzaktivitäten im Kreis aufzeigen.





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