BerlinWirtschaft für die Wärmewende

Berlin: CO2-Emissionen bei Wohngebäuden könnten bis 2050 um fast 70 Prozent gesenkt werden.
(Bildquelle: fotolia/fottoo)
Sieben Partner der Berliner Wirtschaft haben vergangene Woche die „Initiative für die Wärmewende“ gegründet. Das Bündnis besteht aus Architektenkammer Berlin, BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, GASAG, Handwerkskammer Berlin, IHK Berlin, Innung SHK Berlin und den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Die Initiative bekennt sich zu den Klimazielen Berlins und will sich selbst engagieren, damit das klimaneutrale Berlin bis 2050 von einer Idee zur Wirklichkeit werden kann. Laut einer Pressemeldung der GASAG sehen die Initiatoren den Schlüssel hierfür in der konsequenten Bearbeitung der Effizienzpotenziale des Berliner Wärmemarktes für Gewerbe-, Verwaltungs- und Wohngebäude. Dieser mache etwa 50 Prozent der CO2-Emissionen in Berlin aus. Laut einer von der GASAG in Auftrag gegebenen Studie könnten die CO2-Emissionen bis 2050 allein bei Wohngebäuden um fast 70 Prozent gesenkt werden. Voraussetzung dafür sei die Erstellung und Umsetzung individueller Sanierungsfahrpläne. Wie es in der Meldung weiter heißt, verknüpfen die Unternehmen und Verbände ihre Unterstützung der energiepolitischen Ziele des Landes mit konkreten Erwartungen an die Politik. Unter anderem fordern sie die Entwicklung eigener landespolitischer Instrumente, um Sanierungsfahrpläne im gesamten Berliner Gebäudebestand zu entwickeln und umzusetzen, sowie eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bei energetischen Sanierungen.
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