Mittwoch, 29. April 2026

EEGUmlage sinkt weiter


[16.10.2018] Die EEG-Umlage sinkt zum zweiten Mal in Folge und wird im Jahr 2019 bei rund 6,4 Cent pro Kilowattstunde liegen.

Die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüteten Stroms wird im kommenden Jahr 6,405 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) betragen. Damit sinkt die EEG-Umlage zum zweiten Mal in Folge und um knapp sechs Prozent – aktuell liegt die Umlage noch bei 6,792 ct/kWh.
Die EEG-Umlage wird jährlich Mitte Oktober für das folgende Kalenderjahr von den Übertragungsnetzbetreibern auf Basis von gutachterlichen Prognosen festgelegt und bekannt gegeben. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) überwacht die ordnungsgemäße Ermittlung.
Wie die BNetzA berichtet, ist der Rückgang der Umlage maßgeblich auf die deutlich gestiegenen Börsenstrompreise zurückzuführen. Zudem hätten die in den vergangenen Jahren umgesetzten Reformen dafür gesorgt, die Kostenentwicklung des EEG zu dämpfen: So seien etwa mit der Umstellung auf Wettbewerb und Ausschreibungen die Förderkosten für neue Erneuerbare-Energien-Anlagen im Jahr 2019 günstiger geworden. Ein weiterer dämpfender Effekt für die EEG-Umlage 2019 ist laut BNetzA ein hoher Stand des EEG-Umlagekontos: Er betrug zum Stichtag 30. September 3,65 Milliarden Euro.
Für das Jahr 2019 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit einem weiteren Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen in Höhe von knapp sechs Gigawatt.



Stichwörter: Politik, BNetzA, EEG


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