KasselFernwärme für das Land

Das Land Hessen und die Städtischen Werke aus Kassel haben einen Vertrag für die Fernwärmeversorgung unterzeichnet.
v.l.: Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtische Werke AG; Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms; Dr. Mark Eppe, Prokurist der Städtische Werke AG
(Bildquelle: Städtische Werke AG)

Das Land Hessen und die Städtischen Werke aus Kassel haben einen Vertrag für die Fernwärmeversorgung unterzeichnet.
v.l.: Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtische Werke AG; Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms; Dr. Mark Eppe, Prokurist der Städtische Werke AG
(Bildquelle: Städtische Werke AG)
Das Land Hessen und die Städtischen Werke aus Kassel haben einen Vertrag für die Fernwärmeversorgung von insgesamt 94 Liegenschaften des Landes und des Bundes unterzeichnet. Demnach werden die Städtischen Werke insgesamt jährlich zwischen 60.000 und 65.000 Megawattstunden Fernwärme liefern. Wie der Kasseler Versorger mitteilt, wurde ein seit 1993 bestehender Vertrag verlängert und ausgeweitet.
Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtischen Werke, unterstrich die positive Umweltbilanz der Fernwärme: „Ein großer Teil unserer Fernwärme stammt aus dem Müllheizkraftwerk und ist damit sehr sauber. Denn Müll auf der Deponie würde verrotten und große Mengen an Methan freisetzen. Das ist 28 Mal klimaschädlicher als CO2. Außerdem verwerten wir Altholz, ein sehr klimaschonender Brennstoff, da er nachwachsend ist.“
Der hessische Finanzstaatssekretär Martin Worms erklärte: „Mit dem heutigen Vertrag erreichen wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur CO2-neutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030.“ Denn die Wärmeversorgung der Liegenschaften des Landes verursacht nach den Worten von Worms rund 75 Prozent der Emissionen. Umso erfreulicher sei es, dass dank der vereinbarten Fernwärmenutzung in Kassel der CO2-Ausstoß von 13.400 Tonnen auf rund 8.000 Tonnen pro Jahr gesenkt werde.
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