Klimapartner OberrheinFörderung beantragt

Fabian Burggraf, Geschäftsführer Klimapartner Oberrhein (links) übergibt den Antrag zur Bewerbung um weitere Fördermillionen für die Region an Josef Bühler, Geschäftsführer Neuland Plus.
(Bildquelle: badenova)
Geschlossen bewerben sich die Landkreise Ortenaukreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut, sowie die Stadt Freiburg im Rahmen des Landeswettbewerbs RegioWIN 2030 um Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das teilt Projektpartner badenova mit. Unter der Überschrift Connected Sustainable Valley soll die Region Südlicher Oberrhein-Hochrhein in den kommenden Jahren zu einer Leitregion für einen nachhaltigen und vernetzten Einsatz von regionalen Ressourcen werden. Über 200 Akteure haben hierfür ein gemeinsames Konzept und insgesamt zehn Projektideen entwickelt. Der gemeinnützige Verein Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein (kurz: Klimapartner Oberrhein) haben den Antragsprozess koordiniert und stellvertretend für die Region die Antragsdokumente am 18. Dezember 2020 überbracht.
Im Mittelpunkt des Antrags stehen der nachhaltige und vernetzte Einsatz von regionalen Ressourcen, die digitale Transformation in der Gesundheitswirtschaft und im ländlichen Raum und das Thema nachhaltige Mobilität. Im April 2021 soll die Prämierung der Gewinnerregionen und Projekte erfolgen. Die EFRE-Mittel werden dann zusätzlich durch Gelder des Landes Baden-Württemberg aufgestockt. Die Realisierung der ersten prämierten Projekte kann damit bereits Ende des Jahres 2021 begonnen werden. Für die Umsetzung der Vision erarbeiteten insgesamt über 200 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und Forschung zehn konkrete Projektideen, die nun ins Renne um die Fördergelder gehen. „Erstmalig ist es gelungen, Industrieparks in der Region zu vernetzen“, sagt Dieter Sommerhalter, Geschäftsführer der ITG und Gesamtkoordinator des Projektes Vernetzte Industrie.
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