Samstag, 18. April 2026

SupportExterne Unterstützung

[14.10.2024] Das IT-Haus cortility bietet Unternehmen der Energiewirtschaft das Dienstleistungspaket SAP Basis Support an. Das Spektrum reicht dabei von der temporären Unterstützung des Kundenteams bis zur Übernahme der Gesamtverantwortung.
Die Aufgabe von SAP Basis ist es

Die Aufgabe von SAP Basis ist es, einen störungsfreien Betrieb der SAP-Systeme im Unternehmen zu gewährleisten.

(Bildquelle: Lila DK/stock.adobe.com)

Unternehmen in der Energie- und Versorgungswirtschaft stehen vor der Herausforderung, komplexe regulatorische Anforderungen umzusetzen, Betriebsabläufe zu optimieren, die digitale Transformation voranzutreiben und die Sicherheit ihrer Kritischen Infrastruktur zu gewährleisten. Gleichzeitig muss die Systemlandschaft gepflegt und gesichert werden, der so genannte Basis-Support. Mit SAP Basis ist die IT-Struktur gemeint, die einem SAP-System zugrunde liegt. Die Aufgabe von SAP Basis ist es, einen störungsfreien Betrieb der SAP-Systeme im Unternehmen zu gewährleisten. Das ist in der Energiewirtschaft häufig nicht mehr mit eigenen Mitarbeitern zu leisten, da diese zunehmend in den Ruhestand gehen und der Nachwuchs fehlt. Externe Hilfe ist also gefordert.

Unabhängig vom Systemstandort

Das IT-Haus cortility aus Ettlingen bei Karlsruhe bietet seit einiger Zeit das Dienstleistungspaket SAP Basis Support an. Ein cortility-Team kümmert sich dabei um die Kernkomponenten der SAP-Landschaft. Diese Leistungen sind unabhängig vom Systemstandort und dem Hosting, das im kunden­internen Rechenzentrum oder extern erbracht werden kann. Das Dienstleistungsspektrum reicht von der temporären Unterstützung des Kundenteams bis zur Übernahme der Gesamtverantwortung. Durch die Entwicklung und Implementierung von Automatisierungslösungen werden effizientere Abläufe beim Monitoring der Systemlandschaft, den regelmäßigen Systemkopien oder branchentypischen Prozessen auf Anwendungsebene sichergestellt. Dadurch können Kunden Zeit und Kosten sparen und Ressourcen für wichtige Aufgaben freisetzen.
Die vier Bausteine des cortility SAP Basis Supports sind: SAP Technologieberatung, Software Lifecycle Management, SAP Operations sowie SAP Security. Mit der SAP Technologieberatung unterstützt cortility die digitale Transformation, sei es bei der Prozessautomatisierung mit RPA, dem Erstellen digitaler Schulungsunterlagen mit SAP Enable Now, der Migration zu SAP S/4HANA oder der Integration in die SAP Cloud. Die effektive Administration des Software Lifecycles ist für den reibungslosen Betrieb der SAP-Systemlandschaft unerlässlich. Mit dem Baustein Software Lifecycle Management unterstützt cortility bei allen klassischen Themen wie SAP-Installationen, Upgrades, Updates, Datenbankmigrationen oder (automatisierten) System- und Mandantenkopien.

Systemausfälle verhindern

Das Monitoring der SAP Systemlandschaft ist entscheidend, um stets performante Leistungen zu erreichen und Systemausfälle zu vermeiden. Mit dem Baustein SAP Operations bietet cortility Lösungen für System-, Performance- und Schnittstellenmonitoring an. Hier wird verstärkt auf die SAP Cloud ALM als Nachfolgelösung für den SAP Solution Manager gesetzt. Regelmäßige Systemchecks liefern einen Gesundheitszustand der SAP-Komponenten, so können potenzielle Probleme proaktiv erkannt und behoben werden. Mit dem Baustein SAP Security werden Kunden nicht nur bei der Selektion und Implementierung relevanter Sicherheitshinweise auf Datenbank- und Applikationsserverebene unterstützt, sondern auch bei der Konfiguration sicherer, verschlüsselter Kommunikation zwischen Systemen (SAP/NonSAP), dem Single-Sign-on oder der IT-Prüfung relevanter Themen wie etwa der Implementierung eines Security Audit Logs oder einer Kennwortrichtlinie.
„Diese Basisleistungen für Utilities sind sehr wichtig, auch vor dem Hintergrund der Einordnung der Unternehmen als Kritische Infrastruktur“, erklärt André Schäuble, Teamleiter SAP Basis und Business Expert SAP Technologie bei cortility. Die SAP Basis-/Technologie-Leistungen gewährleisten nicht nur die kontinuierliche Verfügbarkeit, sie optimieren und aktualisieren die SAP-Systeme, die oft den digitalen Kern und damit das Rückgrat der branchenspezifischen Services bilden, und sie ermöglichen eine effiziente Überwachung etwa von SAP IS-U, der Core-Systeme oder der Marktkommunikation.
Insbesondere Unternehmen mit Kritischen Infrastrukturen sind häufig Ziel von Cyberangriffen, die darauf abzielen, sensible Informationen zu stehlen oder eine Störung im Betrieb herbeizuführen. Während Sicherheitsupdates der Betriebssysteme wie Windows- und Linux-Server oft im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, werden Schwachstellen auf Datenbank- und Applikationsservern oft zu spät oder überhaupt nicht behoben. cortility unterstützt hier bei der Selektion und Implementierung von Datenbank-Updates und relevanter ABAP/Java Security Notes. Durch eine regelmäßige Implementierung dieser Patches können Unternehmen das Risiko erfolgreicher Angriffe erheblich reduzieren.

Hilfe bei der Migration

Mit dem bevorstehenden Ende der Mainstream-Wartung für die SAP Business Suite 7 bis Ende 2027 gewinnt die Migration auf SAP S/4HANA zunehmend an Fahrt. Der cortility Basis Support unterstützt bereits in den frühen Phasen der S/4HANA-Transformation und bietet etwa Dienstleistungen zur Durchführung von S/4HANA Pre-Checks an. Darüber hinaus werden die Kunden speziell in den SAP-Basisthemen bei der eigentlichen Conversion zu S/4HANA unterstützt. „So konnten wir zuletzt im Oktober 2023 ein S/4HANA-Kundenprojekt bei der Energie Südbayern abschließen, bei dem wir die Teilprojektleitung und Durchführung des SAP-Technologieparts innehatten“, erläutert André Schäuble. „Gemeinsam mit anderen Beratungshäusern haben wir das Projekt erfolgreich und termingerecht abgeschlossen; die Produktivsetzung erfolgte wie geplant zum Stichtag.“ Seitdem ist die S/4HANA-Landschaft des Kunden erfolgreich in Betrieb. Die cortility-Bausteine SAP Lifecycle Management, SAP Operations und SAP Security stellen sicher, dass die S/4HANA Umgebung der Energie Südbayern kontinuierlich optimiert, überwacht und geschützt wird.

Leidenschaft und Enthusiasmus

Das cortility Basis Team besteht aus erfahrenen SAP-Basis-/Technologie-Experten, die über viele Technologieexperten und ihre Fähigkeiten im Utilities-Umfeld entwickelt haben, sowie aus aufstrebenden SAP Basis Juniorberatern, die mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus an neuen Technologien arbeiten. „Obwohl wir erst kurze Zeit am Markt sind, konnten wir bereits eine Handvoll Kunden erfolgreich unterstützen. Die Resonanz auf unsere Dienstleistung ist stets positiv. Geschätzt werden neben unserer technischen Expertise vor allem unser Engagement und unsere proaktive Herangehensweise“, sagt cortility-Geschäftsführer Sascha Dörr. „Primär geht es uns nicht darum, möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern durch erstklassigen Service und hochwertige Dienstleistungen langfristig und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen aufzubauen.“

Thorsten Windus-Dörr ist Geschäftsführer der Eins A Kommunikation Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH, Hannover.




Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Frankfurt (Oder): Stadtwerke setzen auf Echtzeit-Steuerung

[15.04.2026] Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) treiben die digitale Optimierung ihrer Energieanlagen voran. In Zusammenarbeit mit Data Cybernetics soll eine Software den Betrieb flexibler und wirtschaftlicher gestalten. Das Ziel ist eine automatisierte Steuerung in Echtzeit. mehr...

Collage zu Energieversorgung mit Heizungsregler, Wasserhahn, Stecker, Windrädern, Strommasten und Telekom- sowie Thüga-Logo.

Thüga: KI-Rahmenvertrag mit der Telekom

[15.04.2026] Das Stadtwerke-Netzwerk Thüga setzt auf KI-Anwendungen der Deutschen Telekom. Die Systeme sollen kommunale Energie- und Wasserdienstleister bei Standardaufgaben unterstützen. Nach Angaben der Unternehmen erfolgt die Datenverarbeitung ausschließlich im europäischen Rechtsraum. mehr...

Smight: Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring ein

[08.04.2026] Die Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring in ihren Ortsnetzstationen ein und digitalisiert damit ihr Verteilnetz. Der Schritt soll den Netzbetrieb angesichts wachsender Einspeisung und Lasten präziser steuern und gezieltere Investitionen ermöglichen. mehr...

rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um

[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...

EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...

Advertorial: Forderungsmanagement auslagern

[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...

beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten

[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform

[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen

[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...