Mittwoch, 21. Oktober 2026

OsnabrückErster Klima-Abend

[25.11.2025] In Osnabrück haben vergangene Woche rund 200 Gäste beim ersten Klima-Abend der Stadt über Wege zur Klimaneutralität 2040 diskutiert. Die Veranstaltung bot laut Stadt Einblicke in zentrale Handlungsfelder und viel Raum für direkten Austausch.

Im zweiten Teil des Abends standen Vertreterinnen und Vertreter aller Ratsfraktionen sowie zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Institutionen, Initiativen und Verwaltung für Gespräche zur Verfügung.

(Bildquelle: Stadt Osnabrück)

Beim ersten Klima-Abend der Stadt Osnabrück kamen vergangene Woche etwa 200 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Handwerk und Zivilgesellschaft zusammen. Wie die Stadt Osnabrück berichtet, stand der Abend in der Lagerhalle unter dem Leitmotiv, den Weg zur angestrebten Klimaneutralität im Jahr 2040 zu vermitteln und gemeinsam zu diskutieren. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU) eröffnete die Veranstaltung und verwies auf die jüngst erreichte 50-Prozent-Marke bei der CO2-Reduktion. Der Erfolg sei für sie ein Etappenziel, das zeige, dass Klimaschutz kein Sprint sei, sondern eine lange Strecke, die nur gemeinsam bewältigt werde.

Im ersten Programmteil stellte die Verwaltung zentrale Handlungsfelder vor: Mobilität, Wärme, Strom sowie Bildung und Ernährung. Brigitte Strathmann, Leiterin des Fachbereichs Klima, Natur und Umwelt, erläuterte nach Angaben der Stadt, dass ihr Team faktenbasiert arbeite und sich den wissenschaftlichen Grundlagen verpflichtet fühle. Strathmann betonte zudem das Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger in die Fachleute setzen könnten.

Anschließend diskutierten Vertreter der Stadtwerke, des Jugendparlaments, des Handwerks und verschiedener Initiativen mit Stadtbaurat Thimo Weitemeier über Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, plädierte laut Mitteilung für pragmatisches Vorgehen. Man solle sich nicht von der Suche nach der optimalen Lösung lähmen lassen, sondern zügig handeln und auch zweitbeste Optionen nutzen, wenn sie Fortschritt ermöglichten.

Der zweite Teil des Abends bot Raum für persönliche Gespräche. Vertreter aller Ratsfraktionen sowie zahlreiche Akteure aus Institutionen und Verwaltung standen für Fragen zur Verfügung. Wie die Stadt mitteilt, ist der Klima-Abend Teil eines dauerhaft angelegten Beteiligungsprozesses. Die Hinweise und Anregungen aus dem Austausch sollen nun ausgewertet und in laufende Projekte integriert werden.



Stichwörter: Klimaschutz, Osnabrück


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