MünsterMieterstrom startet für weitere Haushalte

Die Wohn + Stadtbau und die Stadtwerke Münster bringen Mieterstrom ins Quartier York.
v. l.: Sebastian Albers, Prokurist der Wohn + Stadtbau; Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk; Stadtwerke-Projektverantwortliche Anika Sonntag
(Bildquelle: Stadtwerke Münster)
Die Stadtwerke Münster und das kommunale Wohnungsunternehmen Wohn + Stadtbau weiten ihr Mieterstrom-Angebot im York-Quartier aus. Wie die Unternehmen mitteilen, können Mieterinnen und Mieter ab dem 1. Juli einen Tarif für Strom vom eigenen Dach abschließen. Vorausgegangen war nach Angaben der Unternehmen ein Pilotprojekt. Nach dessen Abschluss werde das Angebot nun regulär ausgeweitet.
Strom aus der Steckdose und vom Dach
Die Stadtwerke Münster betreiben auf zwei Gebäuden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 70,24 beziehungsweise 24,64 Kilowatt-Peak (kWp). Der erzeugte Strom wird direkt in den Wohnungen verbraucht. Ergänzt wird das Angebot durch Ökostrom der Stadtwerke, der zum Einsatz kommt, wenn die Solaranlagen nicht ausreichend Strom liefern. Sebastian Albers von der Wohn + Stadtbau sagte: „Photovoltaik auf dem Dach und erneuerbarer Strom in der Steckdose gehören für uns zusammen. Im York-Quartier verbinden wir attraktiven Wohnraum mit einer zukunftsorientierten Energieversorgung für unsere Mieterinnen und Mieter.“
Nebenkosten stabil halten
Nach Angaben der Wohn + Stadtbau soll das Mieterstrom-Modell dazu beitragen, die Nebenkosten der Bewohnerschaft stabil zu halten und den CO₂-Ausstoß im Quartier zu verringern. Die Unternehmen führen den Ausbau zudem auf die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten und das Interesse der Mieterschaft zurück. Perspektivisch sollen nach Angaben der Projektpartner weitere Adressen mit Mieterstrom versorgt werden. Dies sei nicht auf das York-Quartier beschränkt. Sebastian Jurczyk von den Stadtwerken Münster erklärte: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam ein starkes Angebot für die Mietenden schaffen konnten. Wenn zwei kommunale Unternehmen so eng zusammenarbeiten, entsteht ein Produkt, das Münster echten Mehrwert bringt.“
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