Grüne FernwärmeAGFW-Netzwerk Hessen gestartet

Start des AGFW-Netzwerks Grüne Fernwärme in Hessen.
Harald Rapp, AGFW; Bernhard Müller, Geschäftsführer Stadtwerke Marburg; Nadine Bernshausen, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Stadtwerke Marburg; Pate Alexander Sauer, Stadtwerke Marburg; Rechtsanwalt Michael Köppl; AGFW-Geschäftsführer Werner
(Bildquelle: AGFW)

Start des AGFW-Netzwerks Grüne Fernwärme in Hessen.
Harald Rapp, AGFW; Bernhard Müller, Geschäftsführer Stadtwerke Marburg; Nadine Bernshausen, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Stadtwerke Marburg; Pate Alexander Sauer, Stadtwerke Marburg; Rechtsanwalt Michael Köppl; AGFW-Geschäftsführer Werner
(Bildquelle: AGFW)
Um Kommunen auf dem Weg zur Wärmewende Orientierung zu bieten, hat der Energieeffizienzverband AGFW die „Plattform Grüne Fernwärme“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Paten vor Ort – Kommunen und Stadtwerken, die Erfahrung im Betrieb von Wärmenetzen besitzen – erhalten Bürgermeister und Dezernenten wichtige Impulse für die kommunale Wärmeplanung und die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Am 12. Mai 2022 startete das hessische Netzwerk der Plattform in Marburg. In Sachsen verzeichnen die Akteure bereits erste Erfolge: Fünf Kommunen haben den Beschluss für eine Versorgung mit Fernwärme gefasst. „Die Rückmeldung der Teilnehmer und das große Interesse zeigen uns, dass wir mit der Plattform auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Harald Rapp, Bereichsleiter Stadtentwicklung des AGFW und Projektleiter der Plattform Grüne Fernwärme. In Marburg startete das hessische Netzwerk. Pate und somit Ansprechpartner für interessierte Kommunen ist Alexander Sauer von den Stadtwerken Marburg.
Diesen Schritt hinter sich haben bereits mehrere Kommunen aus dem westsächsischen Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme. Nach der Auftaktveranstaltung in Stollberg Ende 2021 haben sich inzwischen mehrere Kommunen für die Fernwärme entschieden, darunter Ehrenfriedersdorf und Bad Muskau in der Oberlausitz. Letztere Gemeinde verfügt über geothermisches Potenzial. Die Bad Muskauer Sole ist mit 1.586 Meter die tiefste und mit 44 Grad Celsius die heißeste Thermalsoleförderung in Sachsen. Das Heilwasser soll jetzt nicht länger ausschließlich für die Förderung der Gesundheit genutzt werden, sondern auch für die Wärmeversorgung zum Einsatz kommen. Ein erster KfW Antrag zur Unterstützung ist in Vorbereitung.
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