Sonntag, 7. Juni 2026

GüterslohBau eines Bus-Ports

[29.05.2024] In Gütersloh entsteht jetzt ein 1.200 Quadratmeter umfassender Bus-Port, an dem das Verkehrsunternehmen Stadtbus Gütersloh in Zukunft bis zu 16 Elektrobusse abstellen und mit Strom laden kann.
Beim Spatenstich für den Bus-Port in Gütersloh

Beim Spatenstich für den Bus-Port in Gütersloh, der in Zukunft bis zu 16 Elektrobussen eine Bleibe sowie Betankung mit Strom bieten wird.

v.l.; Jutta Hanitzsch, Leiterin Verkehrsbetrieb, Stadtbus; Alexander Janzen, Leiter Kfz-Technik und Werkstätten, Stadtbus; Bernd Brüning, Leiter Technische Dienste/Immobilien, Stadtwerke Gütersloh; Ralf Libuda, Geschäftsführer Stadtbus Gütersloh; Henning

(Bildquelle: Stadtbus Gütersloh)

Das Verkehrsunternehmen Stadtbus Gütersloh wird in den kommenden Monaten an ihrem Standort einen rund 1.200 Quadratmeter großen Bus-Port errichten. Wie Stadtbus Gütersloh mitteilt, wird der Port ausreichend Platz bieten, um darin künftig bis zu 16 Elektrobusse abzustellen und mit Strom zu laden. Der Busport, der wie ein riesiges Carport aussehen wird, sei insbesondere funktional konzipiert und auf die Anforderungen modernster Technik und Nachhaltigkeit konzentriert. Der Großteil der Arbeiten werde von Fachfirmen aus der Region ausgeführt. Während bei der Außenansicht vor allem die naturbelassene Fassade aus Fichtenholz auffallen wird, werde sich im Innern der Halle jede Menge Technik befinden. Schließlich werden dort langfristig bis zu 16 Elektrobusse gleichzeitig mit Strom betankt werden können. Dafür lasse das heimische Verkehrsunternehmen in einem zweiten Schritt die notwendige Lade-Infrastruktur installieren. Die Kosten für den Bau des Bus-Ports inklusive der Lade-Infrastruktur und notwendiger Werkstattausstattung werden sich voraussichtlich auf rund 4,5 Millionen Euro belaufen.
Die 16 Fahrzeuge werden Stadtbus Gütersloh zufolge im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personennahverkehr“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Die Förderrichtlinie werde von dem Unternehmen NOW koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Allein für die E-Busse erhalte das Verkehrsunternehmen eine Zuwendung in Höhe von knapp 4,7 Millionen Euro.
Für die Lade-Infrastruktur im neuen Bus-Port und die erforderliche Werkstatteinrichtung wurde eine Förderung über den Nahverkehrsverbund Westfalen-Lippe (NWL) beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen angeworben, sodass auch hier ein wesentlicher Teil der Investitionskosten des Projekts durch Fördergelder gedeckt werden kann.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Elektromobilität

Wiesbaden: Neuer Schnellladepark entsteht am Hauptbahnhof

[05.06.2026] Am Wiesbadener Hauptbahnhof entsteht ein Schnellladepark mit 16 Ladepunkten und bis zu 400 kW Ladeleistung pro Anschluss. Das Projekt ist Teil des Deutschlandnetzes und soll das öffentliche Schnellladenetz der Stadt deutlich erweitern. mehr...

Kreis Harburg: Konzessionen für Ladepunkte vergeben

[03.06.2026] Der Landkreis Harburg vergibt Konzessionen für den Aufbau von mehr als 600 öffentlichen Ladepunkten an rund 200 Standorten. Das europaweit ausgeschriebene Projekt soll bis 2030 eine flächendeckende Lade-Infrastruktur schaffen und gilt als mögliches Vorbild für andere Kommunen. mehr...

Karlsruhe: Elektrifizierung des Fuhrparks schreitet voran

[02.06.2026] Karlsruhe baut seinen Fuhrpark konsequent auf Elektrofahrzeuge um. Im Fokus stehen nun auch schwere Nutzfahrzeuge, für die in den kommenden Jahren hohe Investitionen nötig werden. mehr...

Hamburg: Ausbau der E-Auto-Ladepunkte geht voran

[01.06.2026] Hamburg hat die Zahl seiner öffentlichen E-Auto-Ladepunkte binnen eines Jahres um 40 Prozent auf 5.063 erhöht. Den schnellen Ausbau ermöglichten ein digitales Anschlussportal, mehrere Betreiber und ein Rekordvolumen neuer Netzanschlüsse durch die Hamburger Energienetze. mehr...

Zwei Menschen stehen an einer Ladesäule von Mainova neben einem Elektroauto mit Shell-Recharge-Logo. Die Frau hält ein Smartphone in der Hand, der Mann lehnt am Fahrzeug und zeigt eine Ladekarte. Die Szene zeigt das Laden eines Elektroautos im öffentlichen Raum.

Mainova: Kooperation mit Shell

[12.05.2026] Mit einer langfristigen Partnerschaft wollen die Unternehmen Shell Recharge und Mainova den Zugang zur Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge ausbauen. Mainova-Kundinnen und -Kunden sollen über die Shell-App Rabatte und Zugang zu einem europaweiten Ladenetz erhalten. mehr...

Öffentliche Ladesäule der Stadtwerke Tübingen: Förderung durch den Bund ist laut BDEW zu bürokratisch.

BSI: Wie sicher ist die öffentliche Lade-Infrastruktur?

[08.05.2026] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat erstmals einen Bericht zur IT-Sicherheit öffentlicher Lade-Infrastruktur veröffentlicht. Die Analyse benennt Schwachstellen bei Protokollen, Software und Zertifikatsverwaltung und zeigt, warum vernetzte Ladesäulen zu einem kritischen Faktor der Verkehrswende werden. mehr...

Kornwestheim: Ladepunkte decken Bedarf ab

[08.05.2026] Kornwestheim verfügt bereits heute über genügend öffentliche Ladepunkte, um den prognostizierten Bedarf bis 2028 abzudecken. Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim bauen das Netz dennoch weiter aus und planen zusätzliche Standorte an stark frequentierten Orten wie dem Bahnhof. mehr...

Wiesbaden: Jahresbericht zeigt Wachstum der E-Mobilität

[08.05.2026] Wiesbaden zählt beim Anteil von Elektroautos und beim Ausbau öffentlicher Ladepunkte bundesweit zur Spitzengruppe. Ein neuer Jahresbericht der Stadt zeigt, wie stark die Elektromobilität wächst und welche Rolle kommunale Steuerung und neue Schnellladeangebote dabei spielen. mehr...

NTT DATA: E-Autos als mobile Stromspeicher

[08.05.2026] Bidirektionales Laden macht Elektroautos zu mobilen Stromspeichern für Haushalte, Unternehmen und Stromnetze. Nach Einschätzung von NTT DATA könnte die Technik Kommunen helfen, Netze zu stabilisieren, Energiekosten zu senken und die Energiewende schneller voranzutreiben. mehr...

Bindlach: E.ON nimmt Schnelllade-Standort in Betrieb

[27.04.2026] E.ON nimmt in Bindlach bei Bayreuth einen neuen Schnelllade-Standort mit bis zu 400 Kilowatt Leistung in Betrieb. Die Anlage ist Teil des Deutschlandnetzes und zeigt, wie Infrastruktur, Komfort und erneuerbare Energie beim Laden zusammenwachsen. mehr...

Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses mit mehreren an der Betonwand montierten Wallboxen. Ein blaues Elektroauto steht an einem Ladeplatz und ist mit einer Ladestation verbunden. Entlang der Wand verläuft eine sichtbare Stromschiene mit mehreren Anschlüssen für Ladepunkte.

Hager: Ladelösungen für Mehrfamilienhäuser

[24.04.2026] Mit Blick auf das neue Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr für Lade-Infrastruktur in Mehrparteienhäusern verweist Hager auf eigene Systeme für solche Anwendungen. Nach Angaben des Unternehmens richten sich die Lösungen an private, halböffentliche und öffentliche Einsatzorte. mehr...

LichtBlick: Monopolanalyse warnt vor Marktkonzentration bei Ladesäulen

[22.04.2026] LichtBlick diagnostiziert in seiner Monopolanalyse 2026 eine starke Marktkonzentration an öffentlichen Ladesäulen mit dominierenden Einzelbetreibern. Die Studie sieht darin ein Risiko für Wettbewerb, Preise und Tempo der Elektromobilität – und schlägt ein alternatives Marktmodell vor. mehr...

BNM: Fachgipfel zur günstigeren Lade-Infrastruktur

[22.04.2026] Der Bundesverband Neue Mobilität treibt neue Konzepte für transparenteres und kostengünstigeres öffentliches Laden von Elektrofahrzeugen voran. Auf einem Fachgipfel in Berlin stellten Experten konkrete technische und regulatorische Ansätze vor, die Milliarden-Einsparungen ermöglichen könnten. mehr...

Fünf Elektroautos von Volkswagen stehen nebeneinander auf einem Parkplatz vor einem modernen Gebäude. Die Fahrzeuge sind in Rot, Blau, Weiß, Grau und Rot lackiert. Im Hintergrund sind Bäume und ein heller Himmel zu sehen.

BDEW: Starkes Jahr für die Elektromobilität

[16.04.2026] Die Elektromobilität in Deutschland ist nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft im Jahr 2025 deutlich gewachsen. Auch das erste Quartal 2026 habe den Trend fortgesetzt. mehr...

Drei weiße Wallboxen für Elektroautos sind an einer Innenwand montiert und über Kabelkanäle mit Sicherungskästen verbunden. An der mittleren Ladestation steckt ein Ladekabel. Die Wand ist grau und im unteren Bereich grün gestrichen.

Ladeinfrastruktur: Bund fördert Ladepunkte in Mehrparteienhäusern

[16.04.2026] Das Bundesministerium für Verkehr startet ein neues Förderprogramm für Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern. Dafür stehen bis zu 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist laut Ministerium, den Zugang zu Lademöglichkeiten für Millionen Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. mehr...