BremerhavenFörderprogramm für Fernwärme

Ein neues Klimaschutz-Förderprogramm für Fernwärme soll Emissionen in Bremerhaven senken.
v.l.: Baustadtrat Volker Holm, Umweltstadträtin Anke Krein und swb-Vorstandsvorsitzender Torsten Köhne
(Bildquelle: swb)
Um eine verstärkte Nutzung der Fernwärme durch Hauseigentümer und Wohnungsbaugesellschaften anzuregen, haben die Stadt Bremerhaven und Energieversorger swb gemeinsam das Klimaschutz-Förderprogramm Fernwärme (KliFF) entwickelt. Laut swb werden daraus Fernwärmeanschlüsse im swb-Versorgungsgebiet sowie Erweiterungen bestehender Anschlüsse bezuschusst. Gefördert werden bei vorhandenem Gasanschluss die Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme eines Wärmetauschers für Fernwärme zur bivalenten Energieversorgung mit Erdgas und Fernwärme. Förderungswürdig seien zudem Maßnahmen zur Senkung der Rücklauftemperatur bei fernwärmegestützten Heizsystemen sowie die Planung, Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme einer auf Fernwärme basierenden Kälteerzeugungsanlage. Darüber hinaus wird die Umstellung auf Fernwärme bezuschusst bei Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme einer Fernwärme-Raumheizanlage, eines Fernwärme-Warmwassererzeugers oder der Kombination aus beidem, heißt es in der Meldung. „Wir haben überschüssige Wärme aus der Verbrennung von Müll“, erklärt Baustadtrat Volker Holm. „Diese Wärme gilt es zu nutzen und ins Netz für Neukunden einzuspeisen. In der Folge können Gas- und Ölheizungen abgeschaltet und so CO2-Emissionen reduziert werden.“
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