BMDVForschungsprojekt zu automatisiertem Lkw-Verkehr

Das Projekt AUTOGVZ soll die Automatisierung von Lkw-Verkehr im Güterverkehrszentrum Bremen voranbringen.
(Bildquelle: 123rf/aapsky)
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert jetzt 3,6 Millionen Euro in das Projekt AUTOGVZ, das die Automatisierung von Lkw-Verkehr im Güterverkehrszentrum Bremen voranbringen soll. Wie das Ministerium mitteilt, startet die Initiative im Januar 2025 und läuft bis Juni 2027. Im Fokus steht eine rund drei Kilometer lange Teststrecke, auf der Lkw-Verkehr automatisiert und durch teleoperatives Fahren unterstützt werden soll.
Staatssekretär Stefan Schnorr betonte: „Automatisierung und teleoperiertes Fahren bieten das Potenzial, die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Logistikprozessen erheblich zu verbessern. Mit Blick auf Lkw-Verkehre in Güterverkehrszentren kann das Projekt AUTOGVZ einen wertvollen Beitrag dazu leisten, Abläufe zu beschleunigen, die Auslastung zu erhöhen und die Fehleranfälligkeit zu verringern.“
Deutschland nimmt beim autonomen Fahren laut Ministerium eine Vorreiterrolle ein. Bereits 2021 wurde ein umfassender Rechtsrahmen geschaffen, der die Erprobung solcher Technologien ermöglicht. Erkenntnisse aus dem Projekt AUTOGVZ sollen langfristig auch anderen Güterverkehrszentren zugutekommen.
Koordiniert wird das Projekt von to-be-now-logistics-research aus Lilienthal. Zu den Partnern zählen LUB Consulting (Dresden), Roland Umschlagsgesellschaft (Bremen), Götting (Lehrte) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
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