Deutsche Post/BMUBGrößtes deutsches E-Mobilitätsprojekt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Deutsche Post-Konzernvorstand Jürgen Gerdes stellen in Aachen den 1.000sten Street-Scooter vor.
(Bildquelle: Deutsche Post AG)
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – E-Commerce – Parcel von der Deutschen Post DHL Group, haben jetzt den 1.000sten Street-Scooter vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, wird das Elektrofahrzeug von der Post-Tochter StreetScooter speziell für die CO2-freie Brief- und Paketzustellung produziert. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat die ersten 1.000 Street-Scooter mit rund 9,5 Millionen Euro gefördert und damit eine zusätzliche Starthilfe für die Serienanfertigung geleistet. Ab dem Jahr 2017 plant die Post, jährlich 10.000 Street-Scooter anzufertigen. Mittelfristig wolle der Logistikkonzern seine Zustellflotte in Deutschland ganz durch die Street-Scooter-Elektrofahrzeuge ersetzen. Jürgen Gerdes sagt: „Mit unseren Street-Scootern realisieren wir das bislang größte E-Mobilitätsprojekt in Deutschland.“ Und Hendricks ergänzt: „Die Deutsche Post setzt hier ein deutliches Zeichen. Wir brauchen mehr Klimaschutz im Verkehrsbereich.“ Die Zusammenarbeit der Deutsche Post DHL Group und dem in Aachen beheimateten Unternehmen StreetScooter begann im Jahr 2011 mit der Entwicklung eines auf die Bedürfnisse der Postzustellung zugeschnittenen Elektrofahrzeugs. Der erste Prototyp für die Deutsche Post wurde 2012 vorgestellt, eine erste Vorserie kam 2013 zum Einsatz. Im Jahr 2014 folgte schließlich die Übernahme der Firma StreetScooter durch die Deutsche Post DHL Gruppe.
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