JenaLadesäulen für Mieter

Pilotprojekt, „Heimkommen und Auftanken“: Jenaer Mieter erhalten die Chance auf eine Ökostrom-Tankstelle in Wohnungsnähe.
v.l.: Axel Herrmann, Mitglied des Vorstandes der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss; Michael Gräf, Vorstand der HEIMSTÄTTEN Genossenschaft; André Kliem, Leiter des Projektes „Elektromobilität Jena 2030“; Daniel Schade, Prokurist von jenawohnen
(Bildquelle: Stadtwerke Jena GmbH)

Pilotprojekt, „Heimkommen und Auftanken“: Jenaer Mieter erhalten die Chance auf eine Ökostrom-Tankstelle in Wohnungsnähe.
v.l.: Axel Herrmann, Mitglied des Vorstandes der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss; Michael Gräf, Vorstand der HEIMSTÄTTEN Genossenschaft; André Kliem, Leiter des Projektes „Elektromobilität Jena 2030“; Daniel Schade, Prokurist von jenawohnen
(Bildquelle: Stadtwerke Jena GmbH)
Eine Mietwohnung im Stadtgebiet und die persönliche Ladesäule für E-Autos vor der Tür? Für dieses Ziel machen sich mit jenawohnen, der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss und der Heimstätten Genossenschaft die drei größten Jenaer Vermieter gemeinsam stark. Zusammen mit den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck starten sie das Pilotprojekt „Heimkommen und Auftanken“, das ihren Mietern die Chance auf eine Ökostrom-Tankstelle in Wohnungsnähe eröffnet.
Mit einem gemeinsamen Aufruf wenden sich die Wohnungsgesellschaften an ihre Mieter: Wer ein Elektroauto fährt oder bald eines kaufen will, bekommt dafür eine Lademöglichkeit auf einem nahe gelegenen und verfügbaren Parkplatz des jeweiligen Vermieters, heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung. Die Kosten für den Bau des Ladepunkts tragen die Stadtwerke Energie. Der Mieter zahle im Rahmen des Pilotprojekts eine reduzierte Pauschale für die Nutzung des Elektro-Parkplatzes. Außerdem müsse er einwilligen, im Rahmen des Pilotprojekts Auskunft über sein Ladeverhalten zu geben.
Das Pilotprojekt ist Teil des städtischen Projekts „Elektromobilität für Jena 2030“. Ziel ist, dass im Jahr 2030 mindestens 10.000 Elektro-Autos in Jena unterwegs sind (wir berichteten). André Kliem, Leiter des Projekts, erklärt: „Wir betreten gemeinsam Neuland, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen: Wie reagieren Mieter auf ein neues Angebot? Nehmen sie es an und widmen sich dem Thema Fahren mit Strom? So wollen wir neue Dienstleistungen entwickeln, Elektromobilität in den Alltag der Jenaer Mieter zu integrieren – und zwar dauerhaft und für alle.“ Den Wohnungsgesellschaften gehe es darum, ihren Mietern Mehrwerte und Komfort zu bieten. Von den etwa 60.000 Wohnungen in Jena stellen die drei Wohnungsgesellschaften nach eigenen Angaben insgesamt rund 21.800.
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