Mittwoch, 3. Juni 2026

WiesbadenLeitfaden zur Lade-Infrastruktur

[20.01.2023] Einen Leitfaden zum Aufbau öffentlicher Lade-Infrastruktur stellen jetzt das Beratungsunternehmen Drees & Sommer, das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML und die Stadt Wiesbaden zur Verfügung.

Die Stadt Wiesbaden hat jetzt gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Drees & Sommer ein Konzept zum Aufbau öffentlicher Lade-Infrastruktur in der Landeshauptstadt erarbeitet. Wie das Beratungsunternehmen mitteilt, führen die Projektpartner die Ergebnisse des Umsetzungskonzepts sowie Erkenntnisse aus Experteninterviews des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in einem „Leitfaden zum Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur“ zusammen.
Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wolle die hessische Landeshauptstadt im Rahmen des Forschungsvorhabens E-Mobility-Hub zusammen mit dem Fraunhofer IML die öffentliche Lade-Infrastruktur zielgerichtet aufbauen. Seit November 2021 sei das Beratungsunternehmen Drees & Sommer mit Hauptsitz in Stuttgart von der Stadt damit beauftragt, ein Umsetzungskonzept zu entwickeln. Das Fraunhofer IML habe Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen geführt, die bereits eine öffentliche Lade-Infrastruktur aufgebaut haben oder derzeit planen. Darunter seien die Städte Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Köln, München, Offenbach und Stuttgart.
Für eine valide Planungsgrundlage ermittelten die Mobilitäts-Experten von Drees & Sommer den Bedarf an öffentlicher Lade-Infrastruktur im Stadtgebiet bis zum Jahr 2030. Dabei seien Hochlaufszenarien und der zukünftige Energiebedarf der Elektrofahrzeuge als Prognosegrößen zum Einsatz gekommen. Das Ergebnis: Bis 2030 würden in Wiesbaden rund 50.000 Elektroautos erwartet – das entspreche 35 Prozent der Gesamtzulassungen. Daraus ergebe sich für 2030 ein Bedarf von insgesamt rund 1.700 öffentlichen Ladepunkten.





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