DStGBNetzausbau forcieren
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sieht in der Beschleunigung des Netzausbaus einen Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Aufgrund fehlender Netze sei die Zwangsabschaltung von Windparks in Deutschland zuletzt um 300 Prozent gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung des DStGB. Deswegen müsse der Netzausbau jetzt massiv vorangetrieben werden. Das am vergangenen Donnerstag (14. März 2013) im Bundestag beratene Bundesbedarfsplangesetz lege dafür einen wichtigen Grundstein. „Neben den großen Nord-Süd-Trassen sind die regional und lokal verlaufenden Verteilnetze jedoch mindestens genauso bedeutsam für eine sichere Stromversorgung“, betonte der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Gerd Landsberg. „Die Verteilnetze sind entscheidend für die Aufnahme der erneuerbaren Energien, stoßen aber immer mehr an Kapazitätsgrenzen. Es sind bis zu 214.000 Kilometer, die allein auf dieser Ebene aus- und umgebaut werden müssen“, so Landsberg weiter. Dafür müssten die erforderlichen Investitionsbedingungen geschaffen werden. „Damit der dringend notwendige Übertragungsnetzausbau zügig vorangeht, brauchen wir nicht nur eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Ländern, sondern vor allem die Akzeptanz der Bürger“, forderte Landsberg weiter. Der Netzausbau solle mit einer breiten Informationskampagne verknüpft werden. Potenziell betroffenen Gemeinden und Bürgern muss vor der endgültigen Festlegung des konkreten Trassenverlaufs die Möglichkeit gegeben werden, auf den Verlauf Einfluss zu nehmen und sich über die Folgen des Netzausbaus zu informieren.
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Wiesbaden: Umspannwerk für die City
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TenneT: Ostbayernring vollständig in Betrieb
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BDEW: Schnellere Genehmigungen für den Netzausbau
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bne: Studie verweist auf Rekordrenditen bei VNB
[18.06.2026] Eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft zeigt Rekordrenditen bei Deutschlands größten Verteilnetzbetreibern. Gleichzeitig verschärfen sich die Probleme beim Netzausbau und bei neuen Netzanschlüssen für die Energiewende. mehr...
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[18.06.2026] Die Energiewende-App StromGedacht wird künftig auch im Netzgebiet von EWE Netz in Niedersachsen verfügbar sein. Die Kooperation mit TransnetBW erweitert das Konzept netzdienlichen Verbrauchs erstmals auf ein großes Verteilnetz und soll Verbraucher stärker in die Netzstabilisierung einbinden. mehr...
Mitnetz Strom: Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung
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Netzanschluss: Software beschleunigt Berechnungen
[12.06.2026] Das Kölner Unternehmen envelio hat nach eigenen Angaben eine neue Technologie für die Berechnung von Stromnetzen entwickelt. Die Lösung soll Netzsimulationen erheblich beschleunigen und damit Netzanschlüsse schneller ermöglichen. mehr...
KIT: Transparenz für KI-gestützte Vorhersagen in Energiesystemen
[05.06.2026] KIT-Forschende haben mit SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme nachvollziehbar macht. Die Lösung soll Transparenz bei kritischen Anwendungen wie Stromnetzsteuerung, Lastprognosen und Strompreisvorhersagen erhöhen und regulatorische Anforderungen erfüllen. mehr...
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[27.04.2026] Wärmepumpen können als flexible Verbraucher aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Ein Pilotprojekt von Viessmann Climate Solutions mit Übertragungsnetzbetreibern zeigt erstmals unter Realbedingungen, wie sich Haushaltsgeräte ins Engpassmanagement integrieren lassen. mehr...
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