Freitag, 10. Juli 2026

Emscher-LippeRegional-Roadmap für Wasserstoff

[24.09.2021] Für die Region Emscher-Lippe wurde ein regionales Umsetzungskonzept für H2-Mobilität vorgestellt.
Vorstellung des regionalen Umsetzungskonzeptes für H2-Mobilität.

Vorstellung des regionalen Umsetzungskonzeptes für H2-Mobilität.

v.l.: Landrat des Kreises Recklinghausen, Bodo Klimpel (CDU), Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge (SPD), Hanno Butsch (Becker Büttner Held Consulting), Sabine Wißmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bottrop und Peter Haumann, Fachbereich

(Bildquelle: Kreis Recklinghausen)

Die Emscher-Lippe-Region bietet gute Voraussetzungen für eine breite Nutzung von Wasserstoff in der Mobilität und Synergieeffekte mit den anderen Sektoren. So lautet ein Fazit des im Zuge von HyExperts (wir berichteten) erarbeiteten Umsetzungskonzepts für eine Wasserstoffmobilitätsregion, das am Sonntag, 19. September 2021, im Rahmen der e:Motion-Messe in Herten von Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen (CDU), Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen (SPD), und Bernd Tischler, Oberbürgermeister der Stadt Bottrop (SPD), vorgestellt wurde. Damit die Region von der entstehenden Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen profitiert, wollen Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen die Wasserstoffwirtschaft auch künftig aktiv mitgestalten. Das Umsetzungskonzept bietet dafür konkrete Empfehlungen und Handlungsansätze. Beispiele sind ein bereits gestarteter H2-Anwenderkreis und eine intelligente H2-Marktplattform.
„Das neue Umsetzungskonzept zeigt uns konkret, wo wir beim Thema Wasserstoffmobilität stehen, welche Schnittstellen wir zu anderen Sektoren haben und welche Schritte wir als nächstes gehen müssen. Auf dieser Grundlage wollen wir auch die Akteurinnen und Akteure in unserer Region dabei unterstützen, eine HyPerformer-Bewerbung auf die Beine zu stellen“, sagt Klimpel. „Wir freuen uns, dass die Emscher-Lippe-Region nun als eine der ersten Regionen im HyLand-Programm des BMVI die Entwicklung des HyExperts-Umsetzungskonzepts abgeschlossen hat. Die darin enthaltenen Vorschläge und Tools sind für die Region entwickelt, können aber auch für andere zur Blaupause werden“, erklärt Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer der NOW GmbH, die das Förderprogramm koordiniert. Die 65 in HyExperts identifizierten Projekte sind auf allen Wertschöpfungsstufen angesiedelt: Erzeugung von Wasserstoff, Verteilung und Betankung, Nutzung, aber auch Komponenten und Wissen. Positiv hervorzuheben ist die große Zahl an Projekten aus dem Bereich Wissen, die ein fundiertes Wasserstoff-Know-how in der Region bestätigen. Produziert werden kann Wasserstoff in der Region auf sehr unterschiedliche Weise: Die Projekte umfassen Technologien von der Biogasreformierung über die Elektrolyse und Thermolyse bis hin zur Produktion als Beiprodukt der Industrie. Die Region verfügt auch über ein enormes Potenzial zur Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Die Auswertung zeigt gegenüber dem errechneten Verbrauch im Mobilitätsbereich einen mittelfristigen Erzeugungsüberschuss von 500 bis 3.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr.





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