Donnerstag, 11. Juni 2026

NiedersachsenMilchmädchenrechnung des Bundes

[26.02.2013] Die neue niedersächsische Landesregierung will die Energiewende konsequent weiterbringen und fordert die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Ländern den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben.
Niedersachsens neuer Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90 / Die Grünen): Bundesregierung will Investoren in die erneuerbaren Energien verunsichern und deren Ausbau ausbremsen.

Niedersachsens neuer Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90 / Die Grünen): Bundesregierung will Investoren in die erneuerbaren Energien verunsichern und deren Ausbau ausbremsen.

(Bildquelle: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz / Sven Brauers)

Niedersachsens neuer Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90 / Die Grünen) wirft Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) vor, er verunsichere die Bevölkerung mit seinen Aussagen, der Umbau des Energiesystems koste eine Billion Euro. Wenzel: „Wir müssen weg von Kohle, Gas und Erdöl und die Minister Altmaier und Rösler verschleiern mit ihren Milchmädchenrechnungen die wahren Kosten des fossilen und atomaren Energiepfads.“ Die Bundesregierung wolle Investoren in die erneuerbaren Energien verunsichern und deren Ausbau ausbremsen, mutmaßt der Minister, der seit 19. Februar 2013 im Amt ist. Die neue Landesregierung Niedersachsens werde das nicht zulassen, sondern die Potenziale des Landes für die Energiewende konsequent nutzen. Dazu gehöre auch, den Netzausbau voranzubringen und das EEG so weiterzuentwickeln, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien möglichst kostengünstig erfolgt. Wenzel fordert die Bundesregierung auf, in Kooperation mit den Bundesländern den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen und dabei die Rolle der fossilen Energieträger schnellstmöglich zurückzufahren.





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