Dienstag, 2. Juni 2026

SeligenstadtStrombeschaffung via Fonds

[07.03.2013] Den Strom für ihre Liegenschaften bezieht die hessische Kommune Seligenstadt künftig über einen so genannten Stromfonds. Damit sollen in den kommenden Jahren fast 90.000 Euro gespart werden.

Aufgrund der in den Medien angekündigten Strompreiserhöhungen hat die hessische Kommune Seligenstadt nach eigenen Angaben Ende des vergangenen Jahres Verhandlungen mit der Energieversorgung Offenbach (EVO) aufgenommen. Diese haben laut Stadtverwaltung nun zu einem sehr positiven Ergebnis geführt. „Künftig besorgt die EVO den Strom für die städtischen Liegenschaften durch einen so genannten Stromfonds. Durch die neu ausgehandelten Verträge spart Seligenstadt in den nächsten drei Jahren voraussichtlich etwa 88.500 Euro an Stromkosten“, sagt Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams (parteilos). Der Strom werde in Zukunft in Einkaufsgemeinschaften strategisch sinnvoll am Großhandelsmarkt eingekauft. Durch Marktanalyse und langfristige Beschaffungsstrategie werde eine hohe Planungssicherheit erreicht. Das von der EVO angebotene Energielieferpaket „Stromfonds“ stelle eine Vollversorgung dar, das heißt, der Versorger wickle die Netznutzung und die Strombeschaffung wirtschaftlich und risikoarm für die Stadt ab. Seligenstadt bezieht seit 2009 grünen Strom und will dies nach eigenen Angaben auch weiterhin tun – zumal auch hier die Kosten durch den Stromfonds ab 2013 um 0,04 ct/kWh sinken. Angesichts der angespannten Haushaltslage freut sich Bürgermeisterin Nonn-Adams, dass hiermit ein weiterer Schritt in Richtung Haushaltssanierung getan werden kann.





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