BNetzABeirat hat neuen Vorsitzenden gewählt

Als Niedersachse misst Wirtschaftsminister Olaf Lies vor allem dem Offshore-Windkraftausbau eine bedeutende Rolle bei der Energiewende zu.
(Bildquelle: Thiemo Jentsch (Fotograf) / Olaf Lies)
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) ist einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Beirats der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen gewählt worden. Minister Lies: „Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen. Die Felder Breitband, Energienetze, Überarbeitung des Telekommunikationsrechts und Funkfrequenzen sind in den nächsten Jahren von großer Bedeutung.“ Mit den Regulierungsentscheidungen würden wichtige Weichenstellungen für die Standortbedingungen von morgen getroffen. Aktuell müsse es das Ziel sein, schnell eine flächendeckende Versorgung mit einer zukunftssicheren, leistungsfähigen und nachhaltigen Breitband-Infrastruktur zu erreichen. Außerdem habe die Bundesnetzagentur eine besondere Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Lies betont: „Gerade in den Feldern Netzentwicklung, Versorgungssicherheit und europäischer Energiebinnenmarkt spielt die Bundesnetzagentur eine herausragende Rolle in Deutschland. Darüber hinaus machen die erheblichen Veränderungen, die durch die Energiewende ausgelöst werden, eine umfassende Digitalisierung des gesamten Energiesystems erforderlich.“ Auch in diesem Bereich käme der BNetzA eine Schlüsselrolle zu. Lies selbst will sich dafür einsetzen, dass die Bundesnetzagentur ihre Aufgaben im Sinne einer zügigen und gleichzeitig volkswirtschaftlichen Umsetzung der Energiewende wahrnimmt. Dabei sei die Energiewende für den gesamten Norden Deutschlands sehr wichtig. „Gerade dem weiteren Offshore-Ausbau kommt eine besondere Gewichtung zu“, erklärt der Minister. „Daher sind der weitere Netzausbau, die zukünftigen Ausschreibungsbedingungen und das zukünftige Strommarktdesign von ganz entscheidender Bedeutung. Ein guter Zeitpunkt, dass ein Niedersachse an der Spitze dieses Gremiums steht.“
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