Energie- und KlimafondsMehr Geld für die Energiewende
Die Bundesregierung stellt mehr Mittel für Energie- und Klimafonds (EKF) zur Verfügung. Wie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mitteilt, sollen mit den Fonds die Energieeffizienz in Gewerbe und Industrie ausgebaut, die Transformation der Wärmenetze vorangetrieben sowie die Ansiedlung einer Batteriezellenproduktion finanziert werden. 3,7 Milliarden Euro und damit 83 Prozent stammen aus dem Haushalt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Darüber hinaus stützen finanzielle Erlöse aus der Versteigerung von Treibhausgas-Emissionszertifikaten den Bundeszuschuss. Insgesamt sollen 4,5 Milliarden Euro für das Jahr 2019 bereitgestellt werden.
Energiespeicher- und Netztechnologien
Aus dem EKF sollen unter anderem Projekte im Bereich Energiespeicher- und Netztechnologien finanziert werden, informiert die Bundesregierung. Der Hintergrund: Damit die Energiewende gelingt, sind neue Transportnetze und Speicher notwendig, die die Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit der elektrischen Energieversorgung auch künftig gewährleisten. Ziel der Projektförderung ist es, langfristig eine große Bandbreite von wettbewerbsfähigen Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger verfügbar zu machen. Für 2019 setzt das BMWi zusätzlich neue Schwerpunkte bei der industriellen Fertigung von Speicherzellen.
Mit den Geldern aus dem EKF werden unter anderem das im Jahr 2017 erarbeitet Konzept zur Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Regierungsprogramm Elektromobilität gefördert. Weil die Energieforschung von so großer Bedeutung ist, ist ihre Finanzierung 2019 nicht länger Teil des EKF, meldet die Bundesregierung. Stattdessen wurde ein Einzelplan aufgestellt. Dieser sieht für das aktuelle Jahr etwa 773 Millionen Euro für Energieforschung und Sicherheitsforschung kerntechnischer Anlagen vor.
Badenova: Forderungskatalog nach Landtagswahl
[13.03.2026] Nach der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg fordert der Energieversorger Badenova ein schnelleres Vorgehen bei der Energie- und Wärmewende. Das kommunale Unternehmen hat dazu ein Papier mit zwölf Punkten vorgelegt. Darin geht es unter anderem um Finanzierung, Genehmigungen, Wärmenetze und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. mehr...
KRITIS-Gipfel: Forderung nach stärkerer Resilienz
[11.03.2026] Energieverbände fordern eine stärkere Ausrichtung auf Resilienz und Schutz Kritischer Infrastrukturen in Deutschland. Anlass war der erste KRITIS-Gipfel, der gestern in Berlin stattfand. Dort berieten Vertreter der Branche, der Politik und der Bundeswehr über neue Bedrohungslagen und konkrete Schutzmaßnahmen. mehr...
Bundesverband Solarwirtschaft: Frontalangriff auf die Energiewende
[03.03.2026] Ein geleakter Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht die Streichung der Förderung für neue private Solaranlagen und eine Pflicht zur Direktvermarktung vor. Die Solarbranche warnt vor massiven Folgen für Investitionen, Arbeitsplätze und die Klimaziele. mehr...
Gebäudemodernisierungsgesetz: Städte sehen Hürden
[02.03.2026] Die ostdeutschen Städte arbeiten an der Wärmewende. Nun liegen Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vor. Der Deutsche Städtetag begrüßt die Einigung, sieht jedoch noch offene Fragen und warnt vor Risiken für Investitionen und Klimaziele. mehr...
Baden-Württemberg: 22 Windpark-Projektierer warnen vor Aus von Windenergie
[02.03.2026] 22 Windpark-Projektierer aus dem Südwesten warnen vor einem faktischen Aus für neue Anlagen in Baden-Württemberg. Sie sehen den Ausschreibungsmechanismus des EEG als Ursache und drängen die Bundesregierung zu raschen Korrekturen. mehr...
Gebäudemodernisierungsgesetz: Kritik und Lob von Branchenverbänden
[26.02.2026] Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) setzt auf eine Grüngasquote, eine entfristete Bio-Treppe und stärkere Förderung für Fernwärmenetze. Verbände aus der Energie- und Wärmewirtschaft begrüßen den Kurswechsel, warnen aber vor Preisrisiken, fehlender Planungssicherheit und offenen Detailfragen. mehr...
Baden-Württemberg: Land stellt 50 Millionen Euro für Elektrolyseure bereit
[25.02.2026] Baden-Württemberg startet die zweite Runde seines Förderprogramms für Elektrolyseure und stellt weitere 50 Millionen Euro für die regionale Wasserstofferzeugung bereit. Das Umweltministerium reagiert damit auch auf fehlende Vorgaben des Bundes und will den Aufbau lokaler Wasserstoff-Hubs beschleunigen. mehr...
Speicherbranche: Kritik an AgNes-Prozess
[24.02.2026] Die geplante Neuordnung der Netzentgelte im AgNes-Prozess stellt die bisherige Befreiung von Stromspeichern infrage. Vertreter der Speicherbranche warnen, dass ohne Vertrauensschutz Milliardeninvestitionen und bis zu 16 GW Batteriespeicherleistung auf der Kippe stehen. mehr...
Sachsen-Anhalt: Resilienz-Stab zum KRITIS-Schutz eingerichtet
[24.02.2026] Sachsen-Anhalt richtet einen ressortübergreifenden Resilienz-Stab zum Schutz Kritischer Infrastrukturen ein. Das neue Gremium soll angesichts wachsender Risiken durch Extremwetter, Cyber-Angriffe und hybride Bedrohungen die Krisenvorsorge des Landes neu ordnen. mehr...
Hamburg: Firmen warnen vor Netzplänen
[23.02.2026] Mehr als 20 Energieunternehmen aus Hamburg wenden sich gegen das vom Bundeswirtschaftsministerium geplante „Netzpaket“. Sie befürchten Nachteile für den Ausbau erneuerbarer Energien und für den Standort. In einem Brief an die Hamburger CDU fordern sie eine Kehrtwende. mehr...
Berlin: Gesetzentwurf zum besseren Schutz von KRITIS
[23.02.2026] Der Berliner Senat will das Datenschutz- und Sicherheitsrecht anpassen, um Kritische Infrastruktur besser vor Anschlägen zu schützen. Hintergrund sind gezielte Attacken auf die Stromversorgung; der Gesetzentwurf soll moderne Schutztechnik rechtlich absichern und Informationsrisiken begrenzen. mehr...
VKU/BDEW: Stellungnahme zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur
[19.02.2026] Die Branchenverbände VKU und BDEW haben sich jetzt jeweils zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur zu möglichen Einspeisenetzentgelten positioniert. Beide Verbände begrüßen Reformschritte bei den Stromnetzentgelten, lehnen dynamische Einspeiseentgelte jedoch ab. mehr...
Bundesnetzagentur: Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt
[19.02.2026] Die Bundesnetzagentur hat jetzt Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Behörde Stromerzeuger ab 2029 systematisch an den Netzkosten beteiligen und dafür ein Kapazitätsentgelt sowie dynamische Einspeiseentgelte einführen will. mehr...
Solarenergie: Verstärkte Investitionen gefragt
[16.02.2026] Solarenergie ist die günstigste und populärste Art der Stromerzeugung. Bis 2030 soll die bundesweit installierte Solarleistung noch einmal nahezu verdoppelt werden. Wie gestaltet sich die Energiewende in Photovoltaik, Speichern und Solarthermie? mehr...
Offener Brief: Länder fordern mehr Ausschreibungen
[12.02.2026] Auf eine schnelle Anhebung der Ausschreibungsvolumina für Windkraft an Land drängen mehrere Energieministerinnen und -minister. In einem gemeinsamen Brief wenden sie sich deshalb an die Bundesnetzagentur und das Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund sind verfehlte Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien. mehr...













