Freitag, 3. April 2026

Stadtwerk am SeeKomplettpakete für Kommunen

[26.04.2022] Das Stadtwerk am See erschließt Bauland im Deggenhausertal. Für Kommunen schnürt der Energieversorger so individuelle Komplettpakete.
Fabian Meschenmoser

Fabian Meschenmoser, Bürgermeister von Deggenhausertal (vorn), und Julia Brugger vom Stadtwerk am See bei der Baulanderschließung in Urnau.

(Bildquelle: Stadtwerk am See)

In Urnau, einem Teilort der Gemeinde Deggenhausertal, rollt das Stadtwerk am See derzeit erstmals sein neues Geschäftsfeld aus: die Gesamterschließung von neuem Bauland – einem Komplettpaket für Kommunen. Das teilt das Unternehmen mit. Im Baugebiet „Im Hasengrund“ entstehen so acht Bauplätze auf einer Gesamtfläche von rund 4.700 Quadratmetern. Das Stadtwerk am See platziert sich neben seinen Kernkompetenzen zunehmend auch als Komplett-Lösungsanbieter. Im Deggenhausertal lernt eins der neuen Geschäftsfelder, die Gesamterschließung von neuem Bauland, gerade fliegen. Dort kümmert sich das Stadtwerk unter anderem nun auch um die komplette Verkehrs-, Tiefbau- und Abwasserplanung. Die Fertigstellung ist nach knapp vier Monaten auf Juli 2022 angesetzt.
Das Stadtwerk betreibt in der Kommune schon das Gasnetz und baut mit seiner Tochter TeleData derzeit das Breitbandnetz aus. Die Baulanderschließung als Dienstleistung ist für Julia Brugger, Stadtwerk-Teamleiterin und Baustellenchefin, mit Blick auf die Unternehmensstrategie ein absolutes Muss: „Als Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorger sind wir ja ohnehin schon erfahren in Erschließungen. Jetzt machen wir aus all diesen Kompetenzen ein eigenes, vielversprechendes Geschäftsfeld und bieten Kommunen individuelle Quartierslösungen an.“ Das Stadtwerk muss seine Leistungen hierfür lediglich bündeln und Synergien nutzen. Die Kommunen erhalten also eine Baulanderschließung mit fertigem Energiekonzept, Plänen für E-Mobilität und Glasfasererschließung. „Daneben kümmern wir uns auch um die Verkehrs- und Tiefbauplanung, Regenwasserbewirtschaftung, Schmutzwasserableitung und eine wirtschaftliche Abwicklung und Planung“, fügt Brugger hinzu. Ein weiterer Vorteil: auf Wunsch geht das Stadtwerk auch in Vorfinanzierung. Das heißt, die Kommunen bezahlen erst, wenn die Bauplätze verkauft sind.





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