Donnerstag, 2. April 2026

JUWI/wiwi consultWindpark verkauft

[11.10.2022] Der europäische Investor Octopus Energy Generation hat jetzt den in Rheinland-Pfalz gelegenen Windpark Biebenheim-Gabsheim erworben – ein Gemeinschaftsprojekt von JUWI und wiwiconsult.

Das Gemeinschaftsprojekt von JUWI und wiwiconsult, der in Rheinland-Pfalz gelegene Windpark Biebenheim-Gabsheim, hat jetzt einen Käufer gefunden. Wie JUWI mitteilt, erwirbt ihn Octopus Energy Generation, einer der größten europäischen Investoren in erneuerbare Energien, im Auftrag des von ihm verwalteten Sky-Fonds (ORI SCSp). Auf der WindEnergy Hamburg (27. bis 30. September) hätten Vertreter der drei Unternehmen die entsprechenden Verträge unterzeichnet.
Noch werde an den vier Windenergie-Anlagen des Typs Vestas V-150 nahe des JUWI-Hauptsitzes in Wörrstadt gebaut. Anfang 2023 sollen sie ans Netz gehen. Pro Jahr werde der Windpark mehr als 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) sauberen Ökostrom produzieren. Das entspreche dem Jahresverbrauch von mehr als 16.000 Haushalten. Zudem vermeide der Windpark pro Jahr den Ausstoß von mehr als 10.600 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2.
Betrieben werde er künftig von Octopus Energy Generation. Für JUWI, wiwi consult und Octopus Energy Generation sei es das erste gemeinsame Projekt.
„Das Engagement von Octopus unterstreicht die Attraktivität des deutschen Energiemarkts auch für internationale Investoren und Betreiber“, sagt Michael Böhm, Geschäftsführer von wiwi consult und richtet einen Appell an die Politik: „Um dies aufrecht zu erhalten und damit den Markt dynamisch zu halten, muss die Bundesregierung verbindliche Ausbauziele und langfristig stabile Marktbedingungen garantieren.“
Laut JUWI erfolgt aktuell auf der Baustelle die Anlieferung der Großkomponenten Gondel, Nabe und Rotorblätter. Anfang des kommenden Jahres sollen die Installationsarbeiten abgeschlossen und alle vier Anlagen am Netz sein. Eingespeist werde der Strom ins Mittelspannungsnetz von EWR Netz.
Jedes Windrad habe eine Leistung von 5,6 Megawatt (MW) und einen Rotordurchmesser von 150 Metern. Die Nabenhöhe betrage 166 Meter, die Gesamthöhe 241 Meter. Die Projektentwicklung des 22,4 MW starken Gemeinschaftsprojekts habe federführend bei JUWI gelegen. Die Planung und Errichtung der technischen Infrastruktur sowie die Gesamtbauleitung habe im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts in der Verantwortung von wiwi consult aus Mainz gelegen. Die kaufmännische und technische Betriebsführung des Windparks für die kommenden zehn Jahre werde JUWI übernehmen.





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