Dienstag, 10. März 2026

ÜNBNetzentgelte vorläufig festgelegt

[07.10.2024] Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben die vorläufigen Netzentgelte für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Das durchschnittliche Netzentgelt steigt um 3,4 Prozent und liegt im kommenden Jahr bei 6,65 Cent pro Kilowattstunde.
Das Bild zeigt Arbeiter auf einem Strommast.

Die Netzentgelte steigen im kommenden Jahr um 3,4 Prozent.

(Bildquelle: 50Hertz)

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW haben in der vergangenen Woche die vorläufigen Netzentgelte für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Demnach wird das durchschnittliche Netzentgelt auf der Höchst- und Umspannebene im kommenden Jahr bei 6,65 Cent pro Kilowattstunde liegen. Dies entspricht einer Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als der Preis noch bei 6,43 Cent pro Kilowattstunde lag. Die genaue Veränderung kann jedoch je nach Spannungsebene und Auslastung der Stromnetze unterschiedlich ausfallen.

Die Übertragungsnetzbetreiber betonen, dass sie sich weiterhin für eine Stabilisierung der Netzentgelte einsetzen. Eine Möglichkeit, Verbraucher und Wirtschaft zu entlasten, könnte darin bestehen, die Kosten für Netzreserve und Engpassmanagement nicht mehr über die Netzentgelte zu finanzieren, sondern durch Mittel aus dem Bundeshaushalt abzudecken, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Netzentgelte sind ein wichtiger Bestandteil des Strompreises, der sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt, darunter die Beschaffungskosten für Strom sowie Steuern und Abgaben. Rund 25 Prozent der Stromkosten für Haushaltskunden entfallen auf die Netzentgelte. Diese umfassen sowohl die Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber als auch die der Verteilnetzbetreiber. Der Anstieg um 3,4 Prozent bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Strompreise für private Haushalte in gleichem Maße steigen. Die endgültigen Netzentgelte für 2025 sollen bis Ende des Jahres veröffentlicht werden.





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