Donnerstag, 9. Juli 2026

Call for ApplicationsFörderung von hessischen Energie-Start-ups

[09.07.2026] Der hessische Energie-Akzelerator genesis startet in die dritte Runde und öffnet erneut die Bewerbung für Green-Energy-Start-ups. Bis zum 31. Juli 2026 können sich junge Unternehmen aus Hessen um Unterstützung bei Validierung, Marktzugang und Skalierung bewerben.

Energie-Start-ups aus Hessen können sich bis zum 31. Juli für das Programm genesis bewerben.

(Bildquelle: House of Energy e.V.)

Hessen fördert erneut Energie-Start-ups beim Weg von der Idee in den Markt. Wie das House of Energy mitteilt, startet das Programm genesis in seine dritte Projektphase und wird weiterhin vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum unterstützt.

Im Zentrum von genesis 3 steht erneut ein Akzelerator für hessische Start-ups aus dem Energiebereich. Das Programm richtet sich an Teams in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Je nach Reifegrad unterstützt es die Teilnehmenden bei der Validierung ihrer Technologie und ihres Geschäftsmodells, beim Marktzugang sowie bei der Skalierung. Individuelle Coachings, Gruppenformate und der Austausch mit Fachleuten aus der Energiewirtschaft sollen die Entwicklung der Unternehmen beschleunigen. Für die Beratungs- und Coachingangebote arbeitet das Projekt erneut mit dem Science Park Kassel zusammen.

Bewerbungen für den Akzelerator sind bis zum 31. Juli 2026 möglich. Ziel des Programms ist es, neue Technologien, Geschäftsmodelle und Lösungsansätze für die Energiewende schneller in die Praxis zu bringen. „Hier setzt unser Projekt genesis an – es bietet ein Umfeld, in dem Start-ups ihre Ideen weiterentwickeln und in marktfähige Produkte und Geschäftsmodelle überführen können“, sagt Professor Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy.

Neben dem Akzelerator setzt genesis 3 auf mehrere Vernetzungs- und Transferformate. Im Format „Tandem“ arbeiten Start-ups mit Branchenexpertinnen und -experten zusammen. „genesis meets industry“ ermöglicht Einblicke in Unternehmen aus dem Netzwerk des House of Energy und fördert den direkten Austausch vor Ort. Mit „genesis meets science“ sollen Kontakte zwischen Start-ups und Forschungseinrichtungen entstehen. Das Online-Format „energyXchange“ bietet jungen Unternehmen eine Bühne, um ihre Lösungen vor Unternehmen und Multiplikatoren vorzustellen. Ergänzt wird das Angebot durch „genesis sparks“, das Impulse zu Themen rund um Innovation, Unternehmensgründung und Energiewende liefert.

Projektleiterin Stephanie Röbel betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Start-ups, Unternehmen und Wissenschaft. „Kooperationen zwischen Start-ups, Unternehmen und Wissenschaft sind ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Innovationen schneller zur Marktreife zu bringen.“ Nach Angaben des House of Energy haben bislang rund 50 hessische Green-Energy-Start-ups Angebote des Programms genutzt.

Das House of Energy mit Sitz in Kassel versteht sich als Netzwerk- und Transferplattform für die Energiewirtschaft in Hessen. Gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren will die Organisation die Innovationskraft junger Unternehmen stärken und deren Lösungen für die Energiewende sichtbar machen.





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