Freitag, 19. Juni 2026

Rheinland-PfalzErneuerbare gewinnen an Fahrt

[29.01.2025] Beim Ausbau der erneuerbaren Energien hat Rheinland-Pfalz seine Ziele für 2024 übertroffen. Mit deutlichen Zuwächsen bei Wind- und Solarenergie sieht sich das Land auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040.
Das Bild zeigt eine Windkraftanlage im Bau. Der Turm steht schon, im Vodergrund liegen Rotoren.

Anlage im Bau: In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2024 erstmals mehr als 500 Megawatt Windenergieleistung genehmigt.

(Bildquelle: GAIA mbH, Lambsheim)

Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2024 einen Netto-Zubau von mehr als einem Gigawatt an erneuerbaren Energien erreicht und damit die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Wie das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität mitteilt, waren Ende 2024 insgesamt über 1.780 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 4.150 Megawatt im Land in Betrieb.

Insgesamt wurden nach Angaben des Ministeriums 42 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von knapp 206 Megawatt errichtet, was einem Zuwachs von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettozubau an Windenergie stieg auf rund 154 Megawatt – ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber 2023. Der Ausbau der Solarenergie lag mit einem Nettozubau von rund 900 Megawatt fast doppelt so hoch wie das gesetzte Ziel von 500 Megawatt.

„Wir sind in Rheinland-Pfalz beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf einem guten Weg und haben zum zweiten Mal in Folge unser Gesamtjahresziel übertroffen“, sagte Klimaschutz- und Energieministerin Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) bei der Vorstellung der Ausbaubilanz Mitte Januar im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität des Landtags.

Ein zentraler Punkt der Energiewende sei die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren, so die Ministerin. Im vergangenen Jahr seien in Rheinland-Pfalz erstmals mehr als 500 Megawatt Windenergieleistung genehmigt worden – so viel wie nie zuvor. „Der Trend beim Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz geht nach oben und wir sind zuversichtlich, dass er dank unserer Maßnahmen auch in Zukunft weiter an Fahrt gewinnen wird“, fasste Ministerin Katrin Eder die Entwicklung zusammen.





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