Samstag, 9. Mai 2026

NRWHilfe für Energiegenossenschaften

[03.12.2015] Staatssekretär Peter Knitsch hat auf dem Jahrestreffen der Energiegenossenschaften in Nordrhein-Westfalen stärkere Unterstützung angekündigt. Der Klimaschutzplan der Landesregierung sieht vor, langfristig 100 neue Energiegenossenschaften und Bürgerprojekte zu etablieren.

Die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder und Geschäftsmodelle waren beherrschendes Thema auf dem Jahrestreffen der Energiegenossenschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW). Der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) und die Energieagentur.NRW hatten das Treffen am 1. Dezember 2015 in Dortmund organisiert. Auch in Nordrhein-Westfalen sind die Neugründungen von Energiegenossenschaften infolge der politischen Rahmenbedingungen stark eingebrochen. Ralf Barkey, Vorstandsvorsitzender des RWGV, sagte: „Die Herausforderungen der Gegenwart lauten: Es müssen neue Geschäftsmodelle entwickelt, weitere Betätigungsfelder erschlossen und die bestehenden Energiegenossenschaften professionalisiert werden.“ Derzeit gibt es den Organisatoren zufolge rund 100 Energiegenossenschaften in Nordrhein-Westfalen. Im Entwurf des Klimaschutzplanes der Landesregierung sei vorgesehen, langfristig 100 neue Energiegenossenschaften und Bürgerenergieprojekte in dem Bundesland zu etablieren. Peter Knitsch, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, signalisierte weitere Unterstützung: „Energiegenossenschaften sind für die Umsetzung dezentraler Versorgungsstrukturen und die Beteiligung am Klimaschutz elementar. Deshalb wird das Land die Unterstützung von Genossenschaften weiter verstärken.“ Die Energieagentur.NRW kündigte an, ihre Gründungsberatung zu verstärken und eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung bestehender Energiegenossenschaften zu entwickeln. So sehe die Plattform Bürgerenergie und Energiegenossenschaften den Aufbau eines Online-Portals mit Forum, Newsletter und Darstellung von Best-Practice-Beispielen vor. Auch sollen regionale Vernetzungstreffen und eine jährliche Netzwerktagung veranstaltet werden.





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