KraftwerksforumVKU stellt Marktmodell vor
Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heute (13. Mai 2013) im Rahmen des Kraftwerksforums sein integriertes Energiemarktmodell (15490+wir berichteten) vor- und zur Diskussion gestellt. Im Mittelpunkt dabei stand der sogenannte Leistungsmarkt, der dafür sorgen soll, dass die Stromversorgung auch zukünftig sichergestellt werden kann und diejenigen Kraftwerke, die dazu einen Beitrag liefern, wieder wirtschaftlich betrieben werden können. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck erklärte: „Mit dem vorgeschlagenen Energiemarktdesign geben wir der Politik einen konstruktiven Lösungsvorschlag an die Hand. Dabei wird der heutige Strommarkt nicht komplett umgekrempelt, sondern wir bauen auf bewährte Strukturen wie dem Energy-Only-Markt auf und ergänzen diesen sinnvoll.“ Der VKU-Hauptgeschäftsführer gab sich überzeugt: „Wenn wir die Versorgungssicherheit auf dem heutigen Niveau halten wollten, brauchen wir spätestens in drei Jahren Regeln für einen Marktplatz für gesicherte Leistung und nicht nur einen auf Energiemengen fokussierten Markt wie den Energy-Only-Markt. Nur so können Investitionsanreize in die dringend benötigten neuen effizienten konventionellen Erzeugungsanlagen gesetzt werden und die Wirtschaftlichkeit der weiterhin benötigten Kraftwerke sichergestellt werden. Gesicherte Leistung braucht einen Wert, da eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung die Grundlage für die industrielle Produktion und die Volkswirtschaft insgesamt ist.“
Das Kraftwerksforum wurde im Jahr 2011 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gegründet. Zweimal jährlich tauschen sich hier Politik, Energiewirtschaft und Umweltverbände über die für die Stromerzeugung wesentlichen energiewirtschaftlichen Fragen aus.
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Stadtwerke Lübeck: Umfrage zu Investitionen in Energiewende
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[12.12.2025] Der Biogasrat warnt, dass der neue Kabinettsentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote die Existenz mittelständischer Produzenten fortschrittlicher Biokraftstoffe gefährde. mehr...
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