Kreis SteinfurtEnergiewende in Bürgerhand

Vorstellung der neuen Leitlinien: Kreis Steinfurt will Bürger umfassend an Projekten zur Wind- und Solarenergie beteiligen.
(Bildquelle: Kreis Steinfurt)
Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 – dieses Ziel will der nordrhein-westfälische Kreis Steinfurt erreichen. Vor diesem Hintergrund hat die Kreisverwaltung jetzt neue Leitlinien für eine möglichst umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der dafür notwendigen regionalen Energiewende veröffentlicht. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, haben sich Bürgerwindparks und die hierfür bereits vor über zehn Jahren erarbeiteten Leitlinien für Bürgerwind im Kreis Steinfurt als Erfolgsmodell bewährt. Aufgrund neuer politischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie der Tatsache, dass der Klimaschutz in den vergangenen Jahren immer mehr in den öffentlichen Fokus gerückt ist, seien nun die neuen Leitlinien erarbeitet worden. Dabei sei die bisher gültige Version für Bürgerwindprojekte aktualisiert und um den Bereich Bürgerphotovoltaik ergänzt worden. Durch die neuen Leitlinien will der Kreis Steinfurt regionale erneuerbare Energiepotenziale von Wind und Sonne durch eine umfassende Bürgerbeteiligung möglichst optimal erschließen, eine maximal hohe Akzeptanz für Bürgerwindenergie- und Freiflächenphotovoltaikanlagen sowie eine maximale lokale und regionale Wertschöpfung erreichen.
„Durch umfangreiche Bürgerbeteiligung ist es im Kreis Steinfurt gelungen, dass die breite Bevölkerung dem Ausbau der Windenergie in unserer Region positiv gegenübersteht und ihn befürwortet“, sagt Landrat Martin Sommer. „Dies ist ein entscheidender Faktor. Denn eine unabhängige Energieversorgung – die für den Schutz unseres Klimas eine ganz wesentliche Bedeutung besitzt – ist nur möglich, wenn sie von einer breiten Mehrheit getragen wird.“
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