ANGACOM-2403.05-rotation

Dienstag, 16. April 2024

Region Nordhessen:
Konzept für E-Mobilität kommt voran


[12.11.2018] Über den Stand des Elektromobilitätskonzepts für die Region Nordhessen wurde jetzt im Rahmen eines Projekt-Workshops informiert. Zu den ersten Ergebnissen zählen unter anderem Potenzialkarten mit geeigneten Standorten für den Ausbau der Lade-Infrastruktur.

Fan und Nutzer der E-Mobilität: Michael Koch, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, beim Aufladen des elektrisch betriebenen Renault Zoe, der innerhalb der Kreisverwaltung eingesetzt wird. Unter Federführung des Kreises Waldeck-Frankenberg erstellen die Kreise Hersfeld-Rotenburg und Kassel sowie der Schwalm-Eder- und der Werra-Meißner-Kreis ein gemeinsames Elektromobilitätskonzept für die Region Nordhessen (wir berichteten). Unterstützt werden sie dabei von der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) sowie dem Unternehmen brenner BERNARD ingenieure (bBi).
Schwerpunkte des Konzepts liegen auf der Ermittlung der Potenziale für den Einsatz von E-Mobilität, der Abschätzung des Bedarfs und der Potenzialstandorte an Lade-Infrastruktur sowie der Entwicklung von Konzepten für innovative Elektromobilitätsangebote unter Beteiligung der Bürger Nordhessens. Im Rahmen eines Projekt-Workshops wurde nun über die Ergebnisse der Konzeptionsphase informiert.
Abgeleitet aus dem Ziel der Bundesregierung, dass bis zum Jahr 2022 insgesamt eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen, ergibt sich für die Region Nordhessen die Zielmarke von rund 10.000 zugelassenen E-Autos. Das sieht die Beratungsgesellschaft PwC als realistisch an. Zudem ergibt sich in den Landkreisen der Region Nordhessen ein Bedarf von 384 Normal- und 75 Schnell-Ladepunkten. Um diese rund 460 Ladepunkte umfassende Lade-Infrastruktur bedarfs- und nutzerorientiert aufzubauen, haben die Projektauftragnehmer PwC und bBi einen Algorithmus entwickelt, welcher unter anderem die Verkehrswege (Anschlussstellen, Bundesstraße) sowie die Raumstruktur (Einwohnerdichte, Interessensschwerpunkte wie Apotheken oder Sportstätten) berücksichtigt. Auf Basis der Berechnungsmethodik wurde eine Potenzialanalyse vorgenommen, mit dem Ziel, geeignete Standorte für den Ausbau der Lade-Infrastruktur in der Region Nordhessen zu bestimmen. Das Ergebnis sind Potenzialkarten, welche die beteiligten Landkreise nach Projektabschluss nutzen können, um den Ausbau der Lade-Infrastruktur in ihren jeweiligen Städten und Gemeinden voranzutreiben. (bs)

http://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de
http://www.hef-rof.de
http://www.werra-meissner-kreis.de
http://www.schwalm-eder-kreis.de
http://www.landkreiskassel.de

Stichwörter: Elektromobilität, PricewaterhouseCoopers, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Kreis Waldeck-Frankenberg, Kreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis

Bildquelle: Schaffner/HNA

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Rheinland-Pfalz: Polizei erhält E-Fahrzeug
[12.4.2024] Der Innenminister von Rheinland-Pfalz Michael Ebling hat jetzt in Landau den ersten voll ausgestatteten rein elektrischen Streifenwagen der Polizei Rheinland-Pfalz vorgestellt. Er ist Teil eines Pilotprojekts, bei dem die Polizeiinspektion Landau Elektrofahrzeuge im 24-Stunden Betrieb testet. mehr...
Eines von insgesamt vier Fahrzeugen vom Typ Audi Q4 e-tron des Pilotprojekts.
Elektromobilität: Wildwuchs vorbeugen Bericht
[5.4.2024] Im Rahmen ihres Elektromobilitätskonzepts „otto fährt elektrisch“ hat die Stadt Magdeburg eine Gestaltungsrichtlinie für die Lade-Infrastruktur von E-Autos und E-Bikes erstellt. Dabei wurden auch Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. mehr...
Im Rahmen ihres Elektromobilitätskonzepts „otto fährt elektrisch“ hat die Stadt Magdeburg eine Gestaltungsrichtlinie für die Lade-Infrastruktur von E-Autos und E-Bikes erstellt.
Merklingen: Größter Ladepark der Welt
[27.3.2024] Ein richtungsweisendes Projekt für die Elektromobilität haben die Unternehmen Albwerk und smartlab realisiert: Der Solarcarport am Bahnhof Merklingen ist der derzeit größte Ladepark der Welt und setzt auch bei der Lade-Infrastruktur Maßstäbe. 
 mehr...
Am Bahnhof im baden-württembergischen Merklingen steht der aktuell größte Ladepark der Welt.
STAWAG: HPC-Ladepark in Betrieb
[20.3.2024] Unweit der Aachener Innenstadt hat das Unternehmen STAWAG jetzt einen Schnellladepark in Betrieb genommen, der aus drei Säulen mit insgesamt sechs Ladepunkten besteht. mehr...
STAWAG hat in Aachen jetzt einen dritten HPC-Ladepark in Aachen eröffnet.
Baden-Württemberg: Studie zur Lade-Infrastruktur für E-Lkw
[14.3.2024] Das Land Baden-Württemberg plant bis zum Jahr 2030 einen massiven Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Lkw. Eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt den Bedarf und die Standorte für den Ausbau der Lade-Infrastruktur auf. mehr...
Das Land Baden-Württemberg plant bis zum Jahr 2030 einen massiven Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Lkw.

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Elektromobilität:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH
energielenker Gruppe
48155 Münster
energielenker Gruppe
Langmatz GmbH
82467 Garmisch-Partenkirchen
Langmatz GmbH

Aktuelle Meldungen