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Samstag, 16. Februar 2019

Stadtwerke Award 2018:
Die Nominierten stehen fest


[13.7.2018] Sechs Unternehmen wurden für den Stadtwerke Award 2018 nominiert. Für den Preis qualifiziert haben sich die Energieversorgung Halle, das Stadtwerk am See, die Stadtwerke Lübeck und Trier sowie die Wuppertaler Stadtwerke und Thüga.

Für die diesjährige Verleihung des Stadtwerke Awards 2018 stehen die Nominierten fest. Eine Experten-Jury aus Energiewirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien hat sechs Konzepte für die Auszeichnung „Das Stadtwerk der Zukunft“ ausgewählt. Für den Preis qualifiziert haben sich diese Unternehmen: Energieversorgung Halle, Stadtwerk am See, Stadtwerke Lübeck, Stadtwerke Trier, Wuppertaler Stadtwerke und Thüga.
Wie die Initiatoren, die Stadtwerke-Kooperation Trianel und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), mitteilen, haben sich rund 30 Unternehmen beworben, so viele wie noch nie. Mit dem Stadtwerke Award werden jährlich Vorzeigeprojekte prämiert, welche die Unternehmen voranbringen und die Energiewelt von morgen gestalten, heißt es in der Pressemeldung.
So will die Energieversorgung Halle (EVH) mit dem Projekt „Energie Initiative“ einen Rahmen für eine zukunftsfähige Energieversorgung in Halle (Saale) schaffen. Mit einem Bündnis aller großen Energieabnehmer in der Stadt in Sachsen-Anhalt, stärkt die EVH die Fernwärme-Infrastruktur in Halle und baut diese zukunftsfähig aus.
Die Stadtwerke Trier setzen mit ihrem Projekt „Energie und Technikpark – Gemeinsam Mehrwert entwickeln“ auf eine Quartierslösung und Sektorkopplung. Dazu wird ein integriertes und nachhaltiges Gewerbegebiet entwickelt, welches die im kommunalen Klärwerk erzeugte Energie und die Energie von PV-Dachanlagen nutzt.
Mit dem Projekt „OutSteP“ treiben die Stadtwerke Lübeck die Digitalisierung des Kundenservices voran. Dazu hat der kommunale Versorger eine zentrale Plattform entwickelt, über die Kundenanliegen gesteuert, gezählt und gemessen werden.
Eine digitale und nachhaltige Kundenorientierung ist auch den Wuppertaler Stadtwerken ein wichtiges Anliegen. Das Modell „Tal.Markt – Der BlockChain-Markt für den Ökostrom“ ist eine digitale Plattform, die Vertrieb, Bilanzkreis-Management, Direktvermarktung und den wettbewerblichen Messstellenbetrieb verknüpft. Hier kann der Verbraucher entscheiden, welche Art Strom er beziehen möchte und von welchem Anbieter dieser kommen soll (wir berichteten).
Das Stadtwerk am See setzt mit dem Projekt „Elektromobilität als ganzheitlicher Ansatz für kommunale Unternehmen“ auf ein neues Geschäftsfeld der Energiebranche. Dazu entwickelt der Versorger der Bodensee-Region einen ganzheitlichen Ansatz zur Beratung, Planung, Umsetzung sowie zum Vertrieb und Betrieb von Elektromobilität.
Thüga wurde ebenfalls für ein E-Mobility-Projekt nominiert. Das Stadtwerke-Netzwerk bietet mit dem Projekt „Mit Algorithmen zu Ladesäulen – eine nutzungsbasierte Potenzialanalyse für öffentliche Lade-Infrastruktur“ ein digitales Prognosemodell, um geografische Nutzungsmuster für Lade-Infrastruktur zu erkennen. Es wurde ein selbst lernender Algorithmus entwickelt, der potenziell interessante, also gut ausgelastete, Standorte für öffentliche Ladesäulen für Elektroautos identifiziert.
Die Preisverleihung des Stadtwerke Awards 2018 findet im Rahmen des VKU-Stadtwerke-Kongresses (18. und 19. September 2018, Köln) statt. (al)

Weitere Informationen zum Stadtwerke Award 2018 (Deep Link)

Stichwörter: Unternehmen, Stadtwerke Award 2018



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